e. V.
» Herbstkonzert am 15. Oktober 2017 - hier die Fotos

Nach tristen Herbstwochen ein sonniger Spätsommertag mitten im Oktober, gedeckte Tische in der Stadthalle, eine hell erleuchtete und farbenfroh dekorierte Bühne mit Flügel und anderen Instrumenten – und dann ab 15 Uhr erwartungsfrohe Menschen, die an den Tischen Platz nahmen und sich bei Kaffee, Tee und Kuchen offensichtlich auf unser diesjähriges Herbstkonzert freuten. Um16 Uhr war die Halle im Vennehof voll besetzt, und der Vorsitzende Heiner Wansing durfte im Namen der Sängervereinigung ca. 460 Besucher begrüßen.
Highlights des Konzerts: Die Sopranistin Kerstin Steiner bereicherte das Programm mit ihrer wunderbaren Stimme in sechs Solis, und die in Borken schon bekannte Stadtlohner Band Tinnitus unterstützte unseren Chor und erfreute das Publikum mit bekannten Liedern und Rhythmen. Auch in diesem Konzert begleitete uns wieder Veronika Maksimova mit gefühlvollem Spiel am Flügel.
Schon unser erstes Chorlied intonierte gleichsam das Motto der Veranstaltung: „Singen mit Freude“! Und das war es auch, was wir Chorsänger, die Band und nicht zuletzt unsere Solistin vermitteln wollten. Zweieinhalb Stunden lang unterhielten die Aktiven ein begeistertes Publikum mit überzeugenden Beiträgen in bunter Reihenfolge: von Tschaikowskis „Capriccio“, „Solang’ man Träume noch leben kann“ (Münchener Freiheit), I. Rebroffs „Mit der Troika“ über Operettenlieder wie „Draußen im Severin“ (J. Strauss) oder „Ein Walzer muss es sein“ (L. Fall) bis Neil Diamonds „Sweet Caroline“, The Cats „One way wind“ und Don Williams „Some broken hearts“. Mit dieser musikalisch bunten Palette stellte Stephan Lemanski, der die Gesamtleitung, das Dirigat und die Moderation übernommen hatte, ein Programm vor, das offensichtlich Aktiven wie Zuhörern gefiel und der Aufforderung im letzten gemeinsam gesungenen Lied gar nicht bedurft hätte: „Lass dich begeistern durch den Gesang!“ So wusste sich auch die Sopranistin Kerstin Steiner in ihrem letzten Solo mit allen einig in dem Wunsch: „So schön wie heute, so müsst’ es bleiben“. Mit zwei Zugaben wurde das Publikum in den immer noch sonnigen Herbstabend entlassen.


» Biwak 2017 - hier die Fotos

„Wir sind eine Sängerfamilie“ - so das Motto des diesjährigen Chor-Biwaks, den der 1. Tenor der Sängervereinigung im Pfarrheim der St. Michael-Gemeinde Marbeck organisiert hatte. Und so begann auch das Lied, mit dem die Gastgeber ihre Sangesbrüder und deren Frauen begrüßten, die in großer Zahl der Einladung des 1. Tenors gefolgt waren. Doch der Reihe nach: Schon um 14 Uhr versammelten sich etwa 30 Radfahrerinnen und Radfahrer am Lindenhof, um sich unter der Leitung von Heinz Dierichs auf den Weg zu machen. „Bewölkt, einzelne Regenschauer“ - diese Wetterprognose hatte sie offensichtlich nicht davon abhalten können. An der Issel-Quelle legte man eine kurze Pause ein, und mitgeführte Bierkisten wurden schnell leichter. Pünktlich um 15 Uhr kam die Gruppe im Marbecker Pfarrheim an, wo schon die Sänger des 1. Tenors die Tische gedeckt hatten und zusammen mit weiteren Gästen die Radfahrer erwarteten. Lag es an der verständlichen Ermüdung von der Fahrt oder am Hunger auf den schon am Buffet wahrgenommenen Kuchen? Jedenfalls waren schon in kurzer Zeit alle zwanzig Tische besetzt. Nach der Begrüßung durch die Sänger des 1. Tenors und deren Sprecher Georg Stegger sah man die Gastgeber mit Kaffeekannen von Tisch zu Tisch eilen, und das Kuchenbuffet wies schon bald große Lücken auf. Den kulinarischen Genuss verstärkte die SVB-Band „Los Ancianos“ mit bekannten Liedern.
Inzwischen hatte sich die Sonne am bisher bewölkten Himmel behauptet, so dass viele den Saal verließen, um sich draußen als Akteure oder Zuschauer mit interessanten Spielen die Zeit zu vertreiben. Die Einen bewiesen am „Klötzchen-Turm“ ihr statisches Können, wobei die Umstehenden mit guten Ratschlägen assistierten. Andere zeigten im Mannschaftsspiel „Klötzchen werfen“ ihre Treffsicherheit. Auch hier war die Begeisterung der Zuschauer groß, und immer wieder hörte man nach gewonnenen Spielen: „Ja, so sehen Sieger aus!“
Inzwischen war das Abendbuffet angeliefert worden, wozu sich alle wieder an die Tische begaben. Dort begrüßte der Herr des Hauses, Pfarrer Ludger von der Marbecker Pfarrgemeinde, die Anwesenden, nicht ohne selbst mit seiner Mundharmonika einige Lieder zu spielen, die mit großem Beifall bedacht wurden. Nach dem Essen ließen sich die Sänger und ihre Frauen gern von einem Potpourri schöner Melodien unterhalten, mit denen die Band das Abendprogramm eröffnete. Höhepunkt war die Siegerehrung der Einzelspieler und Mannschaften vom Nachmittag, die Friedhelm Söhngen vornahm. Dabei erregten seine Phantasie bei der Auswahl der Preise und seine Kommentare bei der Überreichung immer wieder große Heiterkeit. Dass alle anwesenden Sänger als kleiner Biwak-Chor unter Stephans Leitung das Programm bereicherten, versteht sich für ein Chorfest von selbst. Ansonsten gehörte der Abend den „Los Ancianos“, die alle noch anwesenden Gäste zu unterhalten wussten und zum Mitsingen animierten.
Das schon obligatorische Lagerfeuer musste leider wegen des einsetzenden Abendregens entfallen. Obwohl dieses Highlight am Schluss fehlte, waren die Tenöre mit dem Ablauf ihres Festes hoch zufrieden. Und wieder einmal zeigte sich: Das Marbecker Pfarrheim empfiehlt sich, was Lage und Ausstattung betrifft, auch in Zukunft als sehr geeigneter Festsaal für unsere jährlich wiederkehrenden Biwaks.


» Chorfestival 2017 in Raesfeld - hier die Fotos

Welch eine Entwicklung! Als 2015 zum ersten Male das Chorfestival im Raesfelder Burghof stattfand, unterhielten fünf Chöre etwa drei Stunden lang eine noch überschaubare Anzahl von Zuhörern. Zum 30. Juli dieses Jahres hatten sich siebzehn Chöre angemeldet, mehr als sechshundert Sängerinnen und Sänger, die mit völlig unterschiedlichen Beiträgen jeweils zwanzig Minuten lang – also insgesamt sechs Stunden – ein zahlreiches Publikum auf hohem Niveau unterhielten. Der Vorsitzende des Veranstalters, des Chorverbandes Westmünsterland, Friedhelm Eberz, blickte bei seiner gekonnten Moderation auf einen durchweg voll besetzten Burghof. Die Zuhörer, die immer wieder zum Mitsingen aufgefordert wurden, dürften an diesem Sonntagnachmittag unserer Sängervereinigung und den Stadtlohner „Ohrwürmern“ zugestimmt haben, als sie voller Überzeugung sangen: „Lieder sind die besten Freunde, … sie begleiten uns durch dunkle Zeiten, und du singst sie, wenn du glücklich bist.“ Kurz vor Schluss des Festivals erhielten viele Zuhörerinnen bei dem Lied „Rot sind die Rosen, die ich an dich verschenke“ eine rote Rose überreicht, eine Geste, die der Veranstaltung fast eine private Atmosphäre verlieh. Nicht verwunderlich, dass das Publikum am Schluss zusammen mit den Sängern begeistert sang: „Ein schöner Tag ward uns beschert“, - woran sicher auch das angenehm heitere Wetter seinen Anteil hatte.
Nicht nur bei den Aktiven machte der Begriff „Stephan-Lemanski-Festival“ die Runde. Ernsthaft erhebt sich die Frage: Was wäre geschehen, wenn sich nicht unser Dirigent Stephan bereit erklärt hätte, mehrere Chorleitungen zu übernehmen, weil deren Dirigenten nicht zur Verfügung standen? Eine Mammut-Leistung, die nicht nur der veranstaltende Chorverband, sondern auch das Publikum mit viel Applaus zu würdigen wusste!


» Chorreise der Sängervereinigung 1925 Borken nach Hamburg vom 8.-11.6.2017

- hier die Fotos

Mit einer kleinen Verspätung begann unsere Reise in Richtung Norden kurz nach 9.00 Uhr.
Gegen 11.00 Uhr frühstückten wir im Brücken-Rasthaus * Dammer Berge * in Holdorf
und erreichten nach einer kurzweiligen Fahrt die Hansestadt Hamburg kurz vor 15.00 Uhr. Nach dem Check-in im 3* - Panorama Inn Hotel und kurzem Frischmachen ging es um 17.00 mit unserem Bus zum Abendessen in das Restaurant * Block Bräu * an den St. Pauli Landungsbrücken.
Nach dem Abendessen stimmten unsere Sänger unter der Leitung von unserem Ehrendirigenten Prof. h.c.Dr. h.c. Robert Kemper zu einem Ständchen an, mit den Liedern - Freude am Leben, Mala moja u.a. -.
Danach war bis 21.30 Uhr Zeit zur freien Verfügung, z.B. für einen Spaziergang auf den Landungsbrücken, zum *Alten Elbtunnel * für Fussgänger, der 1910 von unserem Kaiser Wilhelm II eingeweiht wurde, oder durch die angrenzende Altstadt bummeln vorbei an der Elbphilharmonie und der sehenswerten Speicherstadt.
Danach fuhren wir zum Hotel zurück.
Der 2. Tag begann nach dem Frühstück mit einer sehr informativen Stadtrundfahrt.
Anschließend war ein Besuch auf der Elbphilharmonie Plaza angesagt mit einem phantastischen Blick über den Hafen und der Hansestadt Hamburg.
Ab 16.00 Uhr erkundeten wir auf einem Schaufelraddampfer den Hamburger Hafen, den drittgrößten Containerhafen der Welt mit seinen unzähligen Portalkränen, dem bevorzugten Wohngebiet Blankenese und der *Elphi * vom Wasser aus !!!!!
Anschließend hatten wir einen hervorragenden Platz auf den Stufen der Landungsbrücken entdeckt, der für ein kleines Konzert wie gemacht war.
Wir hatten viel Beifall von den Zuschauern bekommen. Eine Gruppe junger Männer stimmte sogar mit uns ein und legten dann zum Spaß ihre Mütze zum Sammeln vor unseren Chor auf den Boden.
Zum wohlverdienten Abendessen fuhren wir zum *Hofbräuhaus an der Alster *.
Um 22.00 Uhr besuchten wir im Park * Planten un Blomen *, die grüne Lunge Hamburgs, ein Wasserlichtkonzert.
Der 3. Tag begann nach dem Frühstück mit dem Auschecken und einer Führung im Hamburger Rathaus.Phantastisch !!!!!! Die Innenausstattung und Gestaltung wurde von den Senatoren gespendet, woran man erkennen kann, wie reich die Hamburger Pfeffersäcke waren.
Zu Fuß ging es dann zur kath. Kirche St. Ansgar - kleiner Michel - zur Mitgestaltung der Hl. Messe und sangen u.a. das Schlusslied * FRIEDEN *.
Danach war Abfahrt nach Bremen zum Mittagessen in der Gasthausbrauerei Schüttinger und ein kleiner Abstecher zu den Bremer Stadtmusikanten und zu der bekannten Böttcher Gasse.
Mit viel Sang und Klang auf der Heimreise erreichten wir um 20.00 Uhr den Lindenhof in Borken.
Wir erlebten eine wunderschöne Sängerreise mit aussergewöhnlichen Eindrücken, wobei man sagen muß: Hamburg ist immer eine Reise wert.

Moin, moin Hamburg

Dieter Wüpping, stellvertr. Schriftführer


» Geistliche Abendmusik - hier die Fotos

Mit dem „Marsch aus Judas Makkabäus“ von G. F. Händel eröffnete der Ev. Posaunenchor Borken-Gemen unter der Leitung von Heinz Schimmack die geistliche Abendmusik, zu der die Sängervereinigung 1925 Borken am 08. Juni 2017 um 20 Uhr in die ev. Johannes-Kirche in Gemen eingeladen hatte. Die Gesamtleitung dieser abendlichen Veranstaltung lag in den Händen unseres Dirigenten Stephan Lemanski, der auch die Meditationstexte verfasst hatte. „Dir, Herr, woll’n wir singen, Lob soll dir erklingen“, so schallte der erste Liedbeitrag des 60stimmigen Chores durch den Kirchenraum, bevor Pfarrer Giselher Werschkull die zahlreichen Besucher des Konzerts begrüßte und in das Thema des Abends „Vater unser“ einführte. Dieses klang auch im zweiten Chorlied „Gib uns, Herr, den Frieden“ an, wo es heißt: “Jesus, lehr uns dein Gebet“. In seinem anschließenden Grußwort wies der Vorsitzende der SVB, Heiner Wansing, darauf hin, dass dieses Gebet weltweit alle Christen über alle Bekenntnisgrenzen hinweg im Glauben verbinde.
Es folgte die bekante Kantate „Jesu bleibt meine Freude“ von J. S. Bach, die Orgel und Posaunenchor zu Gehör brachten. Im Mittelpunkt der Abendmusik stand eine moderne Version des „Vater unser“ von Hanne Haller, unterbrochen bzw. ergänzt durch kurze Meditationstexte. Bekräftigt wurde dann das meditative Gebet durch den Posaunenchor mit „Lobet den Herrn, alle die ihn ehren“ und durch den Chor mit „Herr, großer Gott“. Der Text des folgenden Chorliedes „Miteinander, füreinander“ leitete über zu einem Meditationstext, in dem Stephan Lemanski das Verständnis der Menschen füreinander und die unbegreifliche Menschenfreundlichkeit Gottes thematisierte.
Das gemeinsam gebetete „Vater unser“ rundete das Thema der Feierstunde ab, bevor nach dem Chorlied „Geh mit Gottes Segen“ Pfarrer Werschkull den Segen erteilte. Zum Ausklang sangen Chor und Gemeinde, unterstützt vom Posaunenchor, „Großer Gott, wir loben dich“, dann wurden die Konzertbesucher vom Posaunenchor mit „Rigaudon“ v. J. B. Lully entlassen.


» Winterfest 2017 - hier die Fotos

Das Sängerfest der Sängervereinigung 1925 fand im Lindenhof am 18.2.2017 um 18 Uhr statt. In seiner Eröffnungsrede dankte der 1. Vorsitzende Heiner Wansing allen Helfern, wie Bühnenbildnern, Hermann Funke, verantwortlich für die Technik, natürlich unserem Chorleiter Stephan Lemanski und auch dem Borkener Blasorchester unter der Leitung von Markus Wellermann für das Gelingen des Neujahrskonzertes. Es spielte die Band Tinnitus unter der Leitung von Hermann Funke. Die Tanzfläche wurde rege genutzt.
Es tanzten die drei Mädchengruppen des Johanni Schützenvereins. Sie wurden mit großem Beifall und einer Zugabe verabschiedet.
Eine kleine Gruppe der Sängervereinigung brachte die Lieder „Lebt denn der alte Holzmichel noch“ und „Die Karawane zieht weiter“ zu Gehör.
Das Winterfest endete sehr harmonisch, und ich bin sicher, dass es nicht das letzte Winterfest sein wird, denn auch die Mitglieder des Blasorchesters waren zahlreich erschienen.

Dieter Wüpping, stellvertr. Schriftführer


» Generalversammlung 2017 - hier die Fotos

Am Samstag, dem 21. Januar, fand im Hotel Lindenhof unsere diesjährige Generalversammlung statt. Nachdem wir – wie seit Jahren üblich – die Messe in St. Remigius mit gestaltet hatten, eröffnete unser Vorsitzender Heiner Wansing um 19 Uhr die Sitzung, die wie immer sehr gut besucht war. Auch einige passive Mitglieder waren der Einladung des Vorstandes gefolgt. Besonders erfreut zeigten sich die Sänger über die Anwesenheit des Ehrendirigenten Prof. Dr. Robert Kemper.
Zuerst gedachten wir der im letzten Jahr verstorbenen Sangesbrüder. Anschließend wurden einige Sänger für ihre langjährige Chormitgliedschaft mit einem kleinen Präsent geehrt: Alfons Bußkönning, Karl Goldkuhle und Ewald Hying für 10 Jahre, Theo Rottbeck für 25 Jahre, Klaus Maletz und Hans Vrenegor für 40 Jahre und Claus Bruning für 50 Jahre Singen im Chor. Am 12. November wird eine zentrale Jubilarehrung des Chorverbandes Westmünsterland für die genannten Sangesbrüder mit 25, 40 und 50 Jahren Zugehörigkeit zur Sängervereinigung stattfinden.
Es folgte die Verlesung des Protokolls der letzten Generalversammlung und des Jahresberichts 2016, dieses Mal durch den Vorsitzenden, da der Schriftführer im Krankenhaus war. Dann berichtete unser Kassenwart Georg Veelken über die insgesamt erfreuliche finanzielle Situation des Chores. Auf Vorschlag der Kassenprüfer wurde dem Vorstand Entlastung erteilt.
Da die Stellen eines zweiten Notenwartes und eines Sprechers für den 2. Tenor vakant geworden waren, wurden sie mit Christoph Manikowski und Bernhard Schwartke neu besetzt. Anschließend legte der Vorsitzende den Sangesbrüdern den Terminplan für das Jahr 2017 vor und kommentierte die Aktionen. Unser Chorleiter Stephan Lemanski zeigte sich in seinen Ausführungen außerordentlich zufrieden mit den bisher gezeigten Leistungen des Chores und lobte insbesondere das Neujahrskonzert am letzten Wochenende, das beim Publikum und auch in der Presse zu Recht ein gutes Echo gefunden habe. Im Ausblick auf die weiteren Termine kündigte er an, dass er zur Stimmbildung einige – natürlich angekündigte - etwa einstündige Übungen vor den Proben plane, getrennt nach Tenören und Bässen.
Die sich anschließenden Informationen des Festausschusses bezogen sich primär auf die Chorfahrt nach Hamburg im Juni.
Unter dem Punkt „Verschiedenes“ teilte der Vorstand mit, dass ein neues Video mit dem Lied „Frieden“ in der St. Remigius-Kirche geplant sei..
Nach einem frohen Lied in großer Runde schloss Heiner Wansing die Generalversammlung
um 21.45 Uhr.


» Neujahrskonzert 2017 - hier die Fotos

Nach dem Entree durch das Blasorchester Borken unter Stabführung von Markus Wellermann begrüßte der MGV-Vorsitzende Heiner Wansing die Zuhörer, unter ihnen auch Bürgermeisterin Mechtild Schulze Hessing und den Ehrendirigenten der Sängervereinigung Professor Robert Kemper.
Mit „Lieder sind die besten Freunde“ gaben die Sänger unter Leitung von Stefan Lemanski, der auch wohltuend sparsam moderierte, und am Flügel begleitet von Veronika Maksimovas, bekannt, wo ihre Präferenzen liegen. Bei den Teilen, die der Chor bestritt, zeigte sich dessen ganze Bandbreite an weltlichem, aber auch geistlichem Liedgut und eine beachtenswerte Qualität des Vortrags. Die Zuhörer waren gefordert, sich auf sehr abwechslungsreiche musikalische Kost einzustellen. Die reichte vom inhaltsschweren Stück über Operette und Swing bis zum Spiritual. Eben die Welt der Musik von „Am Brunnen vor dem Tore“ bis zum kleinen grünen Kaktus der Comedian Harmonists.
Den „Chor der Schmiedegesellen“ aus Lorzings „Waffenschmied“ begleitete Peter Spittka so effektiv mit seinen Hämmern, dass das Schlagzeugregister des Blasorchesters blass wurde. Und bei „Männer, so singt doch“ besangen die Herren, wenn auch etwas machohaft, die enorme Kraft des männlichen Gesanges.
Dem allerdings setzte Sonja Schwechten mit ihrem filigranen Sopran den Kontrapunkt entgegen. Unter anderem war von ihr ein beeindruckendes „Ave Maria“ zu hören und ein kraftvolles „Alleluja“ aus Mozarts „Exsultate jubilate“ mit wundervollen Koloraturen. Im zweiten Teil zollte sie der leichten Muse Tribut. Zwischendurch gab es erstmals vier Stücke, die die Zuhörer vorab gewählt hatten.
Das Borkener Blasorchester steuerte unter anderem zwei Märsche bei, eine Polka und die „Golden Swing Time“. Beim Medly mit Liedern der Comedian Harmonists vereinigten sich Chor, Orchester und Solistin. Vieles von dem Gehörten wird den Zuhörern sicher noch lange im Ohr bleiben und im Gedächtnis die Erinnerung an ein schönes Konzert in der Stadthalle.
(Wegen Erkrankung des Schriftführers der BZ vom 17.01.17 entnommen)


» Benefizkonzert im Vennehof - hier die Fotos

„Musik kennt keine Grenzen“ – mit diesem Lied eröffnete die Sängervereinigung das Benefizkonzert am Samstag, dem 17. September, im Vennehof. Diese gesangliche Feststellung betraf auch die teilnehmenden Chöre, handelte es sich doch um ein Gemeinschaftskonzert der Borkener Chöre „Sängervereinigung“ (Leitung: Stephan Lemanski) und „Vocal Total“ (Leitung: Heike Schollmeyer) und des norwegischen „Kvaefjord Mannskors“ (Leitung: Johnny Bakken). Vor einem wieder einmal sehr gelungenen Bühnenbild mit westfälischen Rapsfeldern und norwegischen Fjorden, entworfen und gestaltet von H. Vrenegor, H. Eming, M. Leenen und E. Hying, unterhielten die drei Chöre in raschem Wechsel die gut aufgelegten Zuhörer im leider nicht voll besetzten Saal..
In den ersten und auch zweiten Teil des Konzerts stimmte ein norwegischer Pianist das erwartungsvolle Publikum ein. Jeder Chor hatte ein eigenes kleines Programm mit vier Liedern zusammengestellt. Die Gäste aus Norwegen hinterließen beim Publikum und auch bei den deutschen Chormitgliedern einen starken Eindruck, begeisterten Applaus gab es nach dem auf Deutsch vorgetragenen Volkslied „Heideröslein“ und nach einem Spiritual mit dem Tenor-Solo des Dirigenten Johnny Bakken. Ebenfalls mit großem Beifall wurden die Sängerinnen und Sänger von Vocal Total bedacht, die gewohnt temperamentvoll Musical-Melodien und Hits vortrugen. Unsere Sängervereinigung bot - z.T. begleitet von Stephan Lemanski am Flügel – einen kleinen Querschnitt durch unser Repertoire, das von „Sweet Caroline“ bis „Rock My Soul“ reichte. Auch die Sänger der SVB wurden von den Zuhörern mit großem Applaus belohnt. Den stimmungsvollen Abend beendete das von Chören und Publikum gemeinsam gesungene Lied „Ein schöner Tag“.
Nach dem Konzert verbrachten Mitglieder der drei Chöre noch einige gemütliche Stunden miteinander im Hotel Lindenhof bei guter Unterhaltung und frohem Gesang. Höhepunkt dieser kleinen Nachfeier war der Austausch von Geschenken, mit denen die drei Chöre das gemeinsame Konzert in Erinnerung behalten wollen.
Es bleibt noch anzumerken, dass ein bemerkenswertes Spendenaufkommen der Besucher dieses Benefizkonzerts dem „Projekt 30“ zugute kommt, das junge Menschen bei Krankheit, Unfall oder Behinderung unterstützt.


» Biwak 2016 in Marbeck - hier die Fotos

„Einzelne Regenschauer“ hatte der Wetterbericht noch am Morgen gemeldet, trotzdem machten sich gegen 14 Uhr zahlreiche Radlerinnen und Radler auf den Weg zum diesjährigen Biwak, das zum ersten Mal im Pfarrheim St. Martin in Marbeck stattfand. Die Radfahrer hatten Glück, die Wetterlage blieb stabil. Als sie um 15 Uhr am Ziel ankamen, hatte sich sogar die Sonne durch die Wolken gekämpft und blieb noch zur großen Freude der Biwak-Teilnehmer, bis sie zu später Stunde in einem wunderschönen Abendrot am Horizont unterging.
Die Organisatoren des Biwaks, diesmal die Sänger vom 2. Bass, hatten sich schon zu Beginn etwas Besonderes einfallen lassen: Es wurden Gruppen gebildet, die verschiedene Fragen schriftlich beantworten mussten, alle bezogen sich auf die Umgebung des diesjährigen Chortreffens. Erst dann begab man sich in den Saal des Pfarrheims, wo noch ein selbst gewähltes Lied in die Wertung der Gruppenleistung mit einbezogen wurde. Der Ablauf dieses ersten Programmpunktes lag in den Händen unseres Sangesbruders Arthur Wieser. Nach der Auswertung und Siegerehrung gab das neue Trio „Die alten Herren“ (Udo Klatt, Paul Gabriel und Manni Bußmann) ein kurzes Konzert zur Kaffeezeit, das mit viel Beifall bedacht wurde. Nachdem man sich von den fleißigen Bass-Servierern mit Kaffee, Tee und Kuchen hatte verwöhnen lassen, konnten die Biwak-Teilnehmer draußen in verschiedenen Geschicklichkeitsspielen ihr Können beweisen. Selbstverständlich sang der Chor unter Stephans Leitung noch einige Lieder aus seinem Repertoire, bevor man sich zu einem reichlichen Büfett wieder im Pfarrheim zusammenfand. Ein Genuss der besonderen Art waren dabei bekannte Lieder unseres neuen Trios, das seine begeisterten Zuhörer zum Singen animierte.
Bei hereinbrechender Dunkelheit fanden sich dann die Biwak-Teilnehmer zum schon vorbereiteten Lagerfeuer zusammen, und manches schöne Lied klang mit Begleitung des Trios in den Marbecker Abend. Damit ging das diesjährige Biwak zu Ende, nach dem Urteil aller wieder einmal ein gelungenes Chorfest


» Zweites Chorfestival in Raesfeld - hier die Fotos

Am 31. Juli 2016 fand zum zweiten Mal im Rahmen der Raesfelder Konzerttage der „musik:landschaft westfalen“ ein Chorfestival mit Chören der Region statt. Die gute Resonanz auf das erste Festival im letzten Jahr mit sechs Chören hatte wohl bewirkt, dass sich diesmal zwölf Chöre beteiligten, die sich in der Zeit von 11 bis 15 Uhr einem großen Publikum mit jeweils vier Liedern präsentierten. Da vier Chöre wegen der urlaubsbedingten Abwesenheit ihres Dirigenten auf einen Auftritt hätten verzichten müssen, übernahm unser Dirigent Stephan Lemanski die Leitung auch dieser Chöre. Deshalb kommentierte diese Leistung der Intendant des dreitägigen Events nicht zu Unrecht mit der launigen Bemerkung:
„Fast ein Lemanski-Festival“.
So vielfältig die gesanglichen Beiträge waren, so unterschiedlich waren auch die teilnehmenden Chöre: Männerchöre, Frauenchöre, gemischte Chöre, sogar ein „Familienchor“, sie alle auch in unterschiedlicher Chorstärke von 25 bis 100 aktiven Mitgliedern. Insgesamt wirkten am Sonntag fast 500 Sängerinnen und Sänger mit. Die Chöre wurden jeweils vor ihrem Auftritt von Friedhelm Eberz, dem Vorsitzenden des Chorverbandes Westmünsterland, vorgestellt.
In der Pause unterhielt eine holländische Dixielandband das Publikum mit flotten Rhythmen. Nach fast fünfzig gehörten Beiträgen sangen die Besucher nun ihrerseits gemeinsam mit den Chören zum Abschluss die Lieder „Nehmt Abschied, Brüder“ und „Ein schöner Tag“, bevor unmittelbar nach dem Festival das für den Sonntagnachmittag angekündigte Unwetter mit Starkregen innerhalb von Minuten den Innenhof des Schlosses räumte. Darüber freute sich wohl nur die Raesfelder Gastronomie.
Insgesamt ein wieder einmal gelungenes Chorfestival: großartige Leistungen der Chöre und ihrer Dirigenten, ein begeistertes Publikum, eine hervorragende Organisation – und sogar ein bemerkenswertes „Wetter-Timing“!


» Geistliche Abendmusik - hier die Fotos

„Lobt den Herrn der Welt“: unter diesem Thema stand die „Geistliche Abendmusik“, zu der unsere Sängervereinigung am 9.Juni um 20 Uhr in die Martin-Luther-Kirche eingeladen hatte. Erfreulich viele Zuhörer waren der Einladung gefolgt. Sie wurden von Pfarrer Ralf Groß in einem neu gestalteten, freundlich hellen Kirchenraum begrüßt. Das Programm bot unter der Leitung unseres Dirigenten Stephan Lemanski zeitgenössische wie auch traditionelle Werke, die durch Textmeditationen ergänzt wurden. Solistin des Abends war Stephanie Bußkönning, begleitet von Stephan Lemanski. Mit einem Schlusswort unseres Vorsitzenden Heiner Wansing und dem gemeinsam gesungenen Lied „Großer Gott, wir loben dich“ schloss die besinnliche „Abendmusik“, - eine Veranstaltung, die mit großem Beifall bedacht wurde.


» Chorfahrt nach Aurich - hier die Fotos

Vierzig Sänger der SVB starteten am Freitag, dem 5. Juni, zu einer dreitägigen Fahrt mit dem Ziel Aurich in Ostfriesland. Nach eineinhalb Stunden legten wir in Lingen eine Pause ein, wo in einem Café am Markt ein reichhaltiges Frühstück auf uns wartete. Ein Danklied vor dem Café für die freundliche Bedienung, eine freudige Aufmerksamkeit beim Publikum auf dem Markt – und schon ging es weiter in Richtung Emden. Dort bot sich uns bei strahlender Mittagssonne während einer zweistündigen Grachtenrundfahrt eine beeindruckende Sicht auf die teilweise noch unberührte Natur, und ein versierter Fahrtbegleiter vermittelte uns interessante Einblicke in die Stadtgeschichte und Entwicklung des Hafens.
Noch eine kurze Busfahrt, und wir erreichten am späten Nachmittag unser Reiseziel, den Landgasthof „Alte Post“ in Aurich. Ein reichhaltiges Abendbüfett ließ keine Wünsche offen, und es wurde - wie bei einer Chorreise nicht anders zu erwarten – ein langer Abend mit viel Gesang und Musik und fast professioneller Unterstützung der beiden Gitarristen Manni Bussmann und Udo Klatt. Außerdem hatten die Organisatoren zu unserer großen Überraschung die „Oberschwester Helga“ eingeladen, die uns schnell erkennen ließ, dass Lachen noch immer die beste Medizin ist.
Der zweite Tag begann mit einem ausgedehnten Frühstücksbüfett, bevor wir um 11 Uhr nach Carolinensiel aufbrachen. Dort wartete ein Raddampfer, der uns nach Harlesiel brachte. Für uns Landratten war der Yachthafen sicher ein seltenes und daher interessantes Erlebnis. Dass am Strand und auf dem großen Campingplatz schon ein lebhaftes Treiben herrschte, überraschte niemand bei dem herrlichen Sonnenwetter.
Zurück in Aurich, gehörte der Samstagnachmittag dem friesischen Volkssport Boßeln, das ein Kegelbruder unter den Sängern treffend als „Landstraßenkegeln“ bezeichnete. Den Höhe- und Schlusspunkt des Tages bildete ein „Seeräuberessen“, dem sich einige feuchte Stunden mit viel Gesang und Musik anschlossen. Dabei animierte ein fleißiger DJ immer wieder mit altem Liedgut zum Mitsingen.
Am letzten Tag wurde nach dem Frühstück das Gepäck verstaut, und es blieb noch viel Zeit für einen langen Frühschoppen, und wieder unterstützten unsere beiden Gitarristen den frohen Gesang. Nach dem ostfriesischen Mittagsbüfett und einem Abschiedslied an der Rezeption traten wir die Heimreise an, unterbrochen von einem zweistündigen Besuch des Erlebnisparks „Emsflower“. Mit einem überwältigenden Eindruck von der Blumenpracht, aber auch von den technischen Vertriebsabläufen beendeten wir Sänger unsere diesjährige Chorfahrt und wurden am frühen Abend wieder von unseren Frauen in Borken erwartet.
Wieder einmal eine gelungene Chorfahrt - nicht zuletzt
dank der hervorragenden Organisation von Horst Peter und der umsichtigen Leitung seiner Nachfolger im Amt, Karl-Heinz Stegger und Appi Bußkönning.


» Muttertag und Chorfoto - hier die Fotos

Neues Chorfoto am Muttertag 2016
„Fein in Schale“, so präsentierten sich außergewöhnlich viele Sänger am Muttertag den Bewohnern des neuen Seniorenheims am Propst-Sievert-Weg. Um 11 Uhr brachten sie den zahlreichen Zuhörern in gewohnter Weise, aber neuer Umgebung ein halbstündiges Ständchen, das mit herzlichem Applaus belohnt wurde.
Viele gestylte Männer: Der Anlass wurde erst nach dem Besuch des Marienheims klar: Es war ein neues Chorfoto notwendig geworden, nicht zuletzt wegen des Wechsels im Dirigat. Aber auch ein Dutzend neuer Sangesbrüder sollte vorgestellt werden. Ein aktuelles Foto mit unserem Chorleiter Stephan Lemanski wird in Zukunft Plakate und Flyer zieren. Zwar hatte uns der bestellte Fotograf im Stich gelassen, aber Monika Wansing erwies sich keineswegs als Ersatz-Fotografin. Sogar eine Stehleiter kam zum Einsatz, um den Chor vor dem Portal der Remigius-Kirche in wechselnder Perspektive abzulichten. So entstanden Fotos, die uns Sänger allesamt überzeugten.


» Karneval 2016 - hier die Fotos

Samstag, den 30. Januar, 19.50 Uhr, und noch viele leere Parkplätze vor dem Hotel Lindenhof – ein schlechtes Omen für die Karnevalssitzung, zu der, wie alljährlich, die Sängervereinigung eingeladen hatte. Punkt 20 Uhr begrüßte der Vorsitzende Heiner Wansing die Närrinnen und Narren im leider nicht voll besetzten Saal, der wieder einmal mit sehr viel Geschick und Einsatz von den “Dekorateuren“ des Chores für diesen närrischen Abend geschmückt worden war. Nach der plötzlichen Erkrankung des vorjährigen Moderators hatte es kurzfristig Helmut Goßling übernommen, durch das bunte Programm zu führen, eine Aufgabe, die er mit Bravour bewältigte. Unter der Gesamtleitung von Manni Bußmann lief dann vor einem gut aufgelegten Publikum die karnevalistische Show ab, wobei wieder einmal DJ Stefan Haddick die Show-Einlagen mit passender Musik und Tusch-Einspielungen begleitete.
Den Anfang machten die kleinsten, die kleinen und die großen Tänzerinnen der Tanzgarde des St.-Johanni-Bürgerschützenvereins, die zu schmissiger Musik über die Bühne wirbelten, sehr zur Freude der närrischen Zuschauer, die den tänzerischen Leistungen des Garde-Nachwuchses begeistert applaudierten.
Während der Umbauten für den folgenden Sketch sorgte das Duo Margret Stegger und Paul Gabriel mit Stimmungsliedern für die Unterhaltung der schunkelnden Jecken.
Eine Bus-Attrappe war auf die Bühne geschoben worden, und nun kündigte der Reiseleiter Friedhelm Söhngen eine Busfahrt für ältere Damen an, die mit viel Geschwätz in dem Gefährt Platz nahmen. Mit ihnen hatte der Reiseleiter zur Freude des Publikums seine liebe Not. Soviel Kokolores machte den Hupfdohlen sichtlich Spaß.
Ihnen folgte eine Sketch von und mit Bärbel Spittka, in dem sie eine Hochseil-Artistin spielte, die das bekannte Zirkuslied „O mein Papa“ sang – eine darstellerische Leistung, die mit viel Beifall belohnt wurde.
Die nächste halbe Stunde bis zur Pause gehörte verschiedenen Gesangsbeiträgen: Zuerst gab es einen musikalischen „Energie-Mix“ mit Norbert Albers (Akkordeon) und Manni Bußmann (Gitarre), woran sich die Zuschauer gern beteiligten. Nachdem Lisa Bollrath ein Fußballflair herbeigezaubert und das „Hoch auf uns“ ausgebracht hatte, entließ die Kellerband mit Titeln aus der Augsburger Puppenkiste die Narren in die Pause. Überraschend traf vorher noch ein Besuch aus dem Sauerland ein. Es war Heinrich Straotenkötter ( Heinz Eming), der in sauerländischer Mundart von seinen Erlebnissen in Schnöttentrop erzählte.
Nach der Pause sang die Kellerband Lieder vom Alkohol, getextet nach bekannten Melodien, und schickte wieder mal „Papa und Mama nach Bocketal“. Ob sie dort auch zum Doktor (Helmut Goßling) wollten, der im folgenden lebhaften Sketch seltsame Krankheitssymptome mit einer Wunderbox und Alkohol behandelte? Eine Szene, die mit viel Applaus bedacht wurde. Während der Umbauten für den nächsten Auftritt ließen sich die Narren wieder gern von Lisa Bollrath mit bekannten Schlagern unterhalten und ins Land der Träume („1000 Träume weit“) schicken.
Dann betrat der Direktor eines Flohzirkus (Friedhelm Söhngen) die Manege, um mit Unterstützung seiner Assistentin Beate Haddick seine dressierten Flöhe vorzuführen – ein phantasievoller Spaß, der beim Publikum sichtlich ankam.
Und wieder waren es die Hupfdohlen, die den Höhepunkt der närrischen Veranstaltung setzten. In Erinnerung an den großen Elvis rockten sie so temperamentvoll und gekonnt, dass die Jecken eine Zugabe verlangten.
Helmut Goßling beendete die Sitzung, die natürlich wie immer mit dem Schunkellied „So fast as Borken“ ausklang. Noch lange schwangen unentwegte Narren das Tanzbein oder belagerten die Theke.


» Neujahrskonzert 2016 - hier die Fotos

Wieder einmal hatte unsere Sängervereinigung zum Neujahrskonzert eingeladen, das unter der Gesamtleitung von Stephan Lemanski am 24. Januar stattfand. Die Stadthalle war um 17 Uhr mit 856 Zuhörern voll besetzt, was nicht nur an dem ungemütlichen Wetter lag, waren doch schon vorab ca. 800 Karten verkauft worden. Versprochen hatten wir „ein Feuerwerk der Melodien“, und das nicht nur auf Plakaten und Programmen, sondern auch auf der Bühnenrückwand, die wieder einmal von Adolf Leipholz und Hans Vrenegor beeindruckend gestaltet worden war.
In der Tat, ein Feuerwerk schönster Melodien war es, die dann das Publikum drei Stunden lang prächtig unterhielten. Zum Auftakt spielten die jungen Musiker des Borkener Blasorchesters unter der Stabführung von Markus Wellermann den „Eurovisions-Marsch“ – und wohl mancher Zuhörer mag an die momentan desolate politische Situation gedacht haben, in der sich die europäischen Politiker an ihre europäischen Visionen erinnern sollten.
Dann trat unser Vorsitzender Heiner Wansing ans Mikrofon, um die zahlreichen Gäste zu begrüßen, unter ihnen durfte er besonders Herrn Propst Leenders, die neue Bürgermeisterin, Frau Schulze Hessing, den bisherigen langjährigen Bürgermeister Rolf Lührmann und den Vorsitzenden des Chorverbandes Westmünsterland, unseren Sangesbruder Friedhelm Eberz, willkommen heißen.
Was wir Sänger, am Flügel wie immer einfühlsam begleitet von Veronika Maksimovas, den zahlreichen Gästen an diesem trüben Sonntagnachmittag vermitteln wollten, klang schon im ersten Beitrag an: „Singen mit Freude“. Und das war auch unser Ziel: Unsere Zuhörer sollten sich anstecken lassen von „Menschen, die gerne singen“, wie es im Lied heißt, und es endet mit der freundlichen Aufforderung: „Lasst uns nur immer suchen, was Frohsinn bringt und Lebensglück!“
Wo sein Lebensglück begann („where it began“), besingt Neil Diamond in seinem bekannten Song, und dieses Glücksgefühl brachte auch der Männerchor in seinem nächsten Lied, einer Hommage an die „Sweet Caroline“, gefühlvoll zum Ausdruck.
Das Borkener Blasorchester schloss sich gewohnt professionell diesem Thema an mit Melodien aus dem Musical „Starlight Express“, worin die romantische Liebe einer alten Dampflock zu einem modernen Waggon besungen wird.
Ganz anders die Lied-Inhalte der fünf Sängerinnen unseres Gast-Ensembles „Favorite Voices“, die, am Flügel begleitet von Ansgar Schmeier, gekonnt den Hit der erfolgreichen Popgruppe ABBA, „Mama Mia“, vortrugen. Auch für das darauf folgende Loblied auf ein Mixgetränk aus „Rum and Coca Cola“ bekamen die temperamentvollen Damen großen Applaus.
Es folgten drei Lieder mit ernstem Inhalt, die wiederum die Sänger der SVB zu Gehör brachten: zuerst Frank Sinatras Welterfolg „My Way“ in der deutschen Übersetzung „So war mein Leben“, die Rückschau eines älteren Mannes auf sein Leben. Den Solopart sang sicher und mit fester Bariton-Stimme Heiner Wansing, - Chor und Solist in einem gelungenen Zusammenklang, was die Zuhörer mit großem Beifall honorierten. Auch Udo Jürgens Erfolgsschlager „Griechischer Wein“, der in den 70er Jahren die Situation der Gastarbeiter thematisierte, wurde von den Sängern sehr einfühlsam gesungen, so auch der bei Männerchören so beliebte „Wanderer“, ein Lied-Dialog zwischen einem naturverbundenen Wanderer und einem naturfernen modernen Menschen unserer Zeit.
Die letzten drei Beiträge vor der Pause brachten die „Favorite Voices“ zu Gehör, zuerst „Ich fühl wie du“ aus Peter Maffays Musical „Tabaluga, dann das oft gesungene Chanson „Champs Elysees“ und schließlich den Song aus einer Broadway-Revue der 70er Jahre: „How High The Moon“.
Mit der „Abschieds-Polka“ entließen die Musiker der Blaskapelle das Publikum in die Pause. Nachher war es wieder das junge Orchester, das die Zuhörer mit dem bekannten „Florentiner Marsch“ begrüßte. Dann stellten sich abermals unsere Sänger vor, dieses Mal mit dem Lied „Ein Freund, ein guter Freund“, einem Loblied auf echte Männerfreundschaften aus der Filmoperette „Die Drei von der Tankstelle“. Es folgte die musikalische Folklore „Wenn Zigeuner Hochzeit machen“ und das Lied „All die schönen Jahre“, abermals ein Loblied, diesmal auf die allzeit gute Chorgemeinschaft. Damit war das begeistert applaudierende Publikum wieder eingestimmt auf den zweiten Teil des Konzerts, in dem das Ensemble unsere Gäste im Saal mit einer heiteren Ballade vom „kleinen grünen Kaktus“ unterhielt, und dann kess von einem „Strandbikini“ schwärmte, der – so behaupteten die Damen – „ gefiel ganz besonders den Herren.“
Ein völlig anderes Musikgenre präsentierten dann die Gastgeber: das Shanty „Santiano“, wieder begleitet – wie zuvor auch andere Beiträge des Chores – von einzelnen Instrumentalisten des Orchesters. Es schloss sich an der bekannte Song „I will follow him“ aus dem Musical „Sister Act“, der von den Zuhörern mit großem Beifall aufgenommem wurde.
Danach verabschiedete sich das Borkener Blasorchester mit dem Swing „Take the A-Train“. Und das Gast-Ensemble trat noch einmal vor die Mikrofone und zeigte mit den Songs „Sway“ und „Hallelujah“ ihr stimmliches und ausdrucksstarkes Können, von den Zuhörern begleitet mit rhythmischem Klatschen.
Nachdem sich der 1. Vorsitzende Heiner Wansing im Namen der Sängervereinigung bei den Konzertbesuchern und Akteuren bedankt und der 2. Vorsitzende Präsente überreicht hatte, forderten Chor und Ensemble mit dem letzten Song aus dem Film „Das Leben des Brian“ dazu auf, immer die hellen Seiten des Lebens zu sehen: „Allways look on the bright side of life“.
Und der schwungvoll von Chor, Orchester und Ensemble vorgetragene Ratschlag „Probier’s mal mit Gemütlichkeit“ bekräftigte diese Sicht, womit das diesjährige Neujahrskonzert nach drei vergnüglichen Stunden zu Ende ging.





» Generalversammlung 2016 - hier einige Fotos

Am Samstag, dem 16. Januar 2016, fand im Hotel Lindenhof unsere diesjährige Generalversammlung statt. Nachdem wir die Abendmesse in St. Remigius unter dem Dirigat von Stephan Lemanski mit gestaltet hatten, brachten wir zuerst im Wintergarten des Hotels unserem Sangesbruder Udo Werner zum 80. Geburtstag ein Ständchen. Anschließend begrüßte unser Vorsitzender Heiner Wansing im großen Saal des Lindenhofs über 70 aktive und passive Sänger und ganz besonders den Ehrendirigenten Dr. Robert Kemper.
Nach dem Totengedenken nahm Friedhelm Eberz die Ehrung der Jubilare vor und überreichte ein kleines Präsent an Josef Borchers für 10 Jahre Zugehörigkeit zum Chor, Willi Becher, Josef Höing, Josef Mecking, Friedhelm Söhngen für 40 Jahre und Günter Nießing für 60 Jahre. Chorintern wurde Bernhard Thesing für 50 Jahre Zugehörigkeit zur Borkener Sängervereinigung geehrt, unser Sangesbruder darf sogar auf insgesamt 68 Jahre Singen im Chor zurückblicken! - „All die schönen Jahre, all die schöne Zeit!“
Es folgten der Bericht über die Aktivitäten der SVB im letzten Jahr durch den Schriftführer Willy Wigger und der Kassenbericht, mit dem der Kassierer Georg Veelken den Sangesbrüdern die finanzielle Situation des Chores darlegte.
Nach dem Ausscheiden einiger Vorstandsmitglieder aus ihren Ämtern waren Neuwahlen erforderlich mit folgenden Ergebnissen: Neuer Kassenprüfer wurde Helmut Goßling, zum Pressewart wählte die Versammlung Christof Schmiechen, den neuen Festausschuss bilden zukünftig Karl-Heinz Stegger und Appi Bußkönning, und Stimmensprecher für den 1. Tenor wurde Georg Stegger.
Anschließend erläuterte der Vorsitzende Heiner Wansing einen von ihm vorgelegten Terminplan für das neue Jahr, und unser Dirigent Stephan Lemanski nahm Stellung zu den Einsätzen des Chores im vergangenen Jahr und zu den Aufgaben in 2016.
Mit einem Lied – wie sollte es anders sein? – ging die diesjährige Generalversammlung um 21.15 Uhr zu Ende ….. nicht aber der gemeinsame Abend, da es wohl noch Gesprächsbedarf im sogenannten gemütlichen Teil des Sängertreffens gab.



» Musik-Café - hier die Fotos

Die Sängervereinigung hatte am 27. September 2015 zu Kaffee, Kuchen und beschwingten Melodien eingeladen, und so präsentierte sich den Besuchern auch die Stadthalle mit zur Kaffeezeit gedeckten Tischen. Punkt 16 Uhr eröffneten Stephan Lemanski (Flügel), Veronika Niewerth (Flöte) und Eva Eichberger (Violine) das diesjährige Herbstkonzert, und sogleich herrschte eine Wiener Caféhaus-Atmosphäre. Die zahlreichen Gäste, die vom Vorsitzenden Heiner Wansing begrüßt wurden, waren schon in bester Laune, als der Chor unter der bewährten Leitung von Stephan Lemanski, am Flügel begleitet von Veronika Maksimovas, das „Singen mit Freude“ begann. Es folgten eine Hymne der Männer an die „Sweet Caroline“ und ein Lob auf „Niccolo“, den italienischen Wirt einer Taverne – vorab in einem kurzen Sketch gekonnt dargestellt von Karl-Heinz Stegger. Mit großem Vergnügen hörte das Publikum dann die bekannte Arie „Ich bin ein Bass“ und das Operettenlied des beleidigten „Bettelstudenten“(Millöcker) „Ach, ich hab sie ja nur auf die Schulter geküsst“, Lieder, die der Solist Stefan Drees aus Dülmen ausdrucksstark in Stimme, Mimik und Gestik vorzutragen wusste. Mit banger Ahnung vom schon bekannten Wirt der Taverne vorbereitet, wurden die Zuhörer Zeugen des Mafia-Mordes im Lokal beim „Kriminal-Tango“, wovon der Chor berichtete. Der erste Teil des Konzerts schloss mit einem Loblied auf das Leben in freier Natur, das „Der Wanderer“ vermittelte.
Nach der Pause wurde das Publikum wieder von Stephan Lemanski am Flügel und Eva Eichberger mit ihrer Geige in die Caféhaus-Atmosphäre eingestimmt. Als Hommage an den kürzlich verstorbenen Udo Jürgens folgte ein Beitrag von Stefan Drees, der zusammen mit dem Chor bedauerte: “Ich war noch niemals in New York“, dem sich als Soli zwei bekannte Lieder anschlossen: das Trinklied „Im tiefen Keller“ und das Bekenntnis des Schweinefürsten Zsupan aus der Operette „Der Zigeunerbaron“, in dem es heißt: „Das Schreiben und das Lesen sind nie mein Fall gewesen“, abermals temperamentvoll vorgetragen vom Bass-Solisten. Eine besondere Note erhielt sein Loblied auf Borstenvieh und Schweinespeck durch den lautmalerischen Hintergrund: Unter Stephans Stabführung gelang den Männern des Chores ohne intensives Proben die Imitation des zufriedenen Grunzens im Schweinestall – ein Heiterkeitserfolg beim Publikum. Den nächsten Programmpunkt bestimmte wieder der Chorgesang. Die Sängervereinigung kündigte an: „Wir singen unsere Lieder“ und ließen folgen „Griechischer Wein“ und „Santiano“.
Den klang- und temperamentvollen Schlusspunkt des Konzerts setzte die Gruppe „Toontje ongeregeld“, junge Instrumentalisten und Sänger aus den Niederlanden, die den ganzen Saal buchstäblich mit musikalischem Leben füllten. Die Zuschauer standen, klatschten und sangen bekannte Schlager mit den jungen Holländern.
Das Musik-Café schloss mit Danksagungen und Blumenpräsenten an die Akteure. Heiner Wansing konnte das Publikum nach vier unterhaltsamen Stunden mit Dank entlassen - in der Gewissheit, dass dem Chor unter dem professionellen Dirigat von Stephan Lemanski wieder einmal ein erfolgreiches Herbstkonzert gelungen war.


» "Alles Glück des Lebens", Rolf Lührmann! - hier die Fotos

Unser Beitrag zur Verabschiedung des Bürgermeisters Rolf Lührmann war in der offiziellen Programmabfolge nicht angekündigt und daher wohl als Überraschung geplant. Also fanden sich ca. 70 Sänger der SVB am 25. September gegen 18 Uhr im festlichen Dress hinter der Bühne der Stadthalle ein, in der schon seit Stunden von Rednerinnen und Rednern - mal ernst, mal heiter - die Persönlichkeit des scheidenden Bürgermeisters und seine vielen Aktivitäten gewürdigt wurden, mit denen er 23 Jahre lang die Geschicke Borkens maßgeblich beeinflusst hatte. Die Geduld der auf ihren Einsatz wartenden Sänger wurde auf eine harte Probe gestellt, allerdings gemildert durch einige Kästen Bier, die eiligst herbeigeschafft wurden. Endlich um 19 Uhr positionierte sich der Chor auf der Bühne hinter dem geschlossenen Vorhang, der sich nach wenigen Minuten öffnete. Die Überraschung war offensichtlich gelungen – und bald füllte der vielstimmige Wunsch unseres Chores an Rolf Lührmann den großen Raum: „Alles Glück des Lebens wünschen wir dir so sehr“. Während unseres Gratulationsliedes „Mnogaja leta“ überbrachte der Vorsitzende Heiner Wansing dem Bürgermeister unsere guten Wünsche, gefolgt vom gesungenen Ratschlag, wie er „Freude am Leben“ gewinnen könne. Nach dem abschließenden Spiritual „Rock my soul“ schloss sich der Vorhang, und Rolf Lührmann mag sich in seinem Vorhaben bestätigt gefühlt haben, unseren Chor in absehbarer Zeit mit seiner kräftigen Stimme zu verstärken.


» Biwak 2015 in Hoxfeld - hier die Fotos

Es hat schon Tradition, das Biwak der Borkener Sängervereinigung am zweiten Wochenende im August. Am Samstagvormittag ging noch mancher besorgte Blick der Organisatoren nach oben, doch am Nachmittag machten sich die Sänger und ihre Frauen bei strahlender Sonne mit dem Fahrrad auf den Weg nach Hoxfeld, wo sie von den Sangesfreunden der 1.Bass-Stimme zum diesjährigen Sommerfest auf dem Hof Wellkamp eingeladen waren. Dort wurden sie mit einem fröhlichen Willkommenslied empfangen, am Keyboard begleitet vom Chordirigenten Stephan Lemanski. Während sich die Gäste an den schon gedeckten Tischen mit Kaffee und Kuchen stärkten, trafen die Sangesbrüder vom 1. Bass unter der Leitung ihres Stimmsprechers Ewald Hying letzte Vorbereitungen für diverse Spiele. Bald versammelten sich die ca. 120 Biwak-Teilnehmer auf dem geräumigen Hof, wo sich die einen an Tischen und Stehtischen mit Getränken versorgen ließen, die anderen Punkte sammelten in diversen Wettkämpfen: beim Werfen auf Dosen-Pyramiden, beim Korbballwurf, beim Schießen auf eine Torwand oder beim Stiefel-Weitwurf.
Was wäre ein Chorfest ohne Gesang? So hörte man immer wieder bekannte Lieder aus dem Repertoire des Chores, dirigiert vom ehemaligen Dirigenten Dr. Robert Kemper. Nach einem reichhaltigen Abendessen saß man noch lange in froher Runde am Lagerfeuer, wo mit Begleitung von Freddy Kortstegge (Knopfakkordeon) und Paul Gabriel (Mundharmonika) bei untergehender Sonne bekannte Lieder erklangen.


» Chorfestival in Raesfeld - hier die Fotos

Mit „Wir singen unsere Lieder“ – so unser erste Beitrag zum Chorfestival am 02.08.2015 im Rahmen der „7. musik:landschaft westfalen“ im Raesfelder Schlosshof -, hätte man das gesamte Festival am Sonntagnachmittag betiteln können, auf dem sich außer unserer Sängervereinigung Borken der Raesfelder Frauenchor, der Männerchor Vreden, Vocal Total und das Collegium Canticum aus Borken einem gut gelaunten Publikum präsentierten. Bühne, Gestühl und technische Anlagen standen von den klassischen Konzerten am Freitag- und Samstagabend her noch zur Verfügung. Und die Sonne meinte es so gut mit den Zuhörern, dass die Aktiven von der Bühne herab auf viele Regenschirme schauten, unter denen die Gäste des Chorkonzertes während des dreistündigen Programms Schatten suchten. Durch das Programm führte der Vorsitzende des Chorverbandes Westmünsterland, unser Sangesbruder Friedhelm Eberz, der seiner Hoffnung Ausdruck gab, dass diese Präsentation der Chöre unserer Region in Zukunft ein fester Bestandteil der dreitägigen Veranstaltung im Raesfelder Schlosshof sein werde. Unser Chor war mit sieben Beiträgen und einer Zugabe gut vertreten. Stephan Lemanski, der schon am Vorabend mit großem Erfolg den „M: LW Festival Chor“ dirigiert hatte, schien mit den Leistungen seiner Sängervereinigung recht zufrieden zu sein. Ein gemeinsamer Auftritt aller Chöre, unterstützt von einer Bläsergruppe, beendete unter dem Dirigat von Dr. Robert Kemper das Programm.


» Geistliche Abendmusik - hier die Fotos

Unter dem Leitmotiv „Miteinander – füreinander“ hatte die Sängervereinigung 1925 Borken zu einer geistlichen Abendmusik eingeladen, die am Donnerstag, dem 11. Juni 2015, um
20 Uhr in der evangelischen Johanneskirche in Gemen stattfand. Der Chor unter dem Dirigat von Stephan Lemanski und die Bläsergemeinschaft der Posaunenchöre Borken und Gemen unter der Leitung von Heinrich Schimmack freuten sich über die (relativ) vielen Gäste, die trotz schönsten Sommerwetters an einem Werktagabend der Einladung gefolgt waren. Nach dem „Intrade“(J. Pezel) des Posaunenchores begrüßte Pfarrer Giselher Werschkull die Konzertbesucher in seiner Gemeinde. Die Sänger und der Posaunenchor gestalteten dann im Wechsel die geistliche Abendstunde. Die Gesamtleitung lag in den Händen von Stephan Lemanski, der in seinen meditativen Texten die Bedeutung des Gesprächs ( miteinander reden – aufeinander hören) für das gegenseitige Verständnis thematisierte. Im Schlusswort betonte der Vorsitzende der SVB Heiner Wansing in Anlehnung an den Text des Chorliedes „Miteinander – füreinander“ die Bedeutung dieses Miteinanders für den Frieden und das Vertrauen unter den Menschen, bevor das gemeinsam gespielte und gesungene irische Segenslied „Möge die Straße uns zusammenführen“ das Konzert beendete.


» Die SVB beim Schützenfest Heidener Str./Bußkönninghook - hier die Fotos

Schon wenige Stunden nach dem Ständchen bei Schweers-Dalbrom versammelten sich die Sänger der SVB vor dem Josefs-Zentrum, diesmal in festlicher Kluft. Anlass war der Festgottesdienst des Schützenvereins Heidener Straße/Bußkönninghook um 18 Uhr in der Kapelle des Seniorenheims. Abermals unter der Leitung von Stephan Lemanski gestalteten wir die Messe musikalisch mit, die von Propst Leenders zelebriert wurde. Anschließend brachte der Chor dem Königspaar Georg Stegger und Erica Bußmann – natürlich auch allen Heimbewohnern und Gottesdienstbesuchern – ein Ständchen, dem sich der übliche Marsch mit Musikkapelle und Spielmannszug zum Festzelt anschloss. Noch lange standen Männer „in Kluft“ an der Theke und an den Stelltischen und tranken auf das Wohl des Königspaares, das ja mit Throngefolge unserer Sängervereinigung angehört. So war es wohl selbstverständlich, dass einige Chormitglieder der Einladung des Königspaares gefolgt waren und am Festball teilnahmen.
Auch das neue Königspaar, das am Sonntag nach dem Vogelschießen zu später Stunde inthronisiert wurde, nämlich Königin Gaby Schmiechen und Prinzgemahl Helmut Goßling, sind Mitglieder der Sängervereinigung, ebenso das diesjährige Throngefolge.
Dass aber SVB und Schützenverein angesichts der Präsens der Sänger fusionieren wollen, ist ein Gerücht!


» Zum Jubiläum der Firma Gantefort - hier die Fotos

Ein „heißes Wochenende“ für die Sängervereinigung. Drei Termine standen an am 9. und 10. Mai: Firmenjubiläum, Schützenfest an der Heidener Straße und Ständchen zum Muttertag im Marienheim.
Es begann am Samstag um 11.30 Uhr bei Schweers-Dalbrom, wo unser Sangesbruder Reinhard Gantefort das 100jährige Bestehen seiner Firma mit seiner Familie, der Belegschaft und Freunden feierte. Aus diesem Anlass waren ca. 50 Sangesfreunde erschienen, um zur Einstimmung einige Lieder zu singen, die mit großem Applaus der Festgesellschaft bedacht wurden. Reinhard verstand die Textstelle im letzten Lied als Aufforderung:“ Greifen wir die vollen Becher! Stoßet an, dass laut es klingt!“ Kaum war das Lied verklungen, sorgten dienstbare Geister für Getränke. Nach einem mehr oder weniger kurzen „small talk“ machten sich die Sänger auf den Heimweg zum Mittagessen – im Blick schon den nächsten Termin am Spätnachmittag im Josef-Zentrum.



» Chorfahrt 2015 in den Schwarzwald - hier die Fotos


Wieder einmal war die SVB on tour, und wieder – wie schon 2009 – in den schönen Schwarzwald. Die hervorragende Organisation lag in den Händen unseres Sangesbruders Horst Peter. Am Donnerstag, dem 30. April, bestiegen 40 Sänger mit ihren Frauen schon frühmorgens erwartungsfroh den Bus. Nicht einmal zwei Stunden Fahrt, und die Fahrgäste saßen in der Raststätte Oligser Heide an einem gut gedeckten Frühstückstisch, so dass sie sich für die folgende dreistündige Fahrt in den Odenwald stärken konnten. Dort wartete man nämlich im Hotel „Burg Waldau“ in Wahlen – den Sängern bekannt von der Vorjahrestour – mit dem Mittagessen auf die ca.80 Gäste. Nach einer weiteren dreistündigen Fahrt war unser Ziel Oberwolfach erreicht, wo die Sänger mit ihren Frauen wie vor sechs Jahren im Hotel
„3 Könige“ logierten. Nach dem Abendessen spielte – die angekündigte Überraschung war Horst Peter wirklich gelungen – die uns bekannte Band „Tinnitus“ zum Tanz in den Mai auf. Nach dem bewegungsarmen Tag (fahren – essen – fahren – essen – fahren – essen) war das für alle eine willkommene Gelegenheit, die steif gewordenen Beine wieder zu beleben. Dank der Spitzenband eine stimmungsvolle Übung bis weit über Mitternacht hinaus!
Schon früh am nächsten Morgen wurden die Oberwolfacher und wir Gäste von der örtlichen Blaskapelle mit dem Volkslied „Der Mai ist gekommen“ geweckt, dennoch drückte der Dauerregen aus tief hängenden Wolken die morgendliche Stimmung. Wetterbedingt fiel also die geplante Besichtigung der höchsten Wasserfälle Deutschlands – um im Bild zu bleiben – ins Wasser. Vor dem Mittagessen im Gasthaus „Krone“ in Hornberg fuhren wir nach Triberg, wo wir als Ersatz für die entgangenen Wasserfälle die größte Kuckucksuhr der Welt (!) bestaunen konnten. Um zwölf Uhr drängelten sich die Besucher unter Regenschirmen vor der überdimensionalen Uhr, aber der Kuckuck ließ sich nicht zwölfmal, sondern nur kurz ein einziges Mal draußen sehen – vielleicht wegen des Dauerregens? Auch ein freudiger Kuckucksruf blieb aus, so dass der Busfahrer nach dem Mittagessen die nicht nur vom Wetter enttäuschten Fahrgäste ins Hotel zurück brachte. Dort stieg die Laune wieder, als die Sänger während der langen Chorprobe ihre Lieder für das anstehende Konzert erklingen ließen. Nach dem Abendessen verstand es der Alleinunterhalter Wolfgang an der Orgel, uns auf der Tanzfläche den verregneten Tag vergessen zu lassen. Endgültig gerettet war der nasse 1. Mai durch eine von Horst und Meike vorbereitete Tombola, bei der jede und jeder ein Gewinnlos zog.
Am folgenden Morgen brachen wir nach dem Frühstück zum europaweit größten Marktplatz in Freudenstadt auf. Bei Sonne und Wolken im Wechsel stieg die Stimmung, und so wirkte auch unser Ständchen wohl auf die Marktbesucher. Die Fahrt mit dem Kurbähnle wurde vom Betreiber trotz Buchung abgesagt. Schade, das Wetter hätte ausnahmsweise mal mitgespielt. Noch das obligatorische Chor-Foto, und dann trafen wir uns im Hotel „Schwanen“, wo uns ein gutes Mittagessen versöhnte. Wieder in Oberwolfach, standen uns zwei Stunden zur freien Verfügung. Gestärkt mit einem original Schwarzwälder Bauernbüffet, gingen wir zur neu eröffneten Festhalle, wo das Gemeinschaftskonzert mit der Oberwolfacher Trachtenkapelle stattfinden sollte. Die erste Hälfte des Konzerts gestalteten wir Sänger der SVB unter der Leitung unseres Dirigenten Stephan Lemanski, der auch in seiner gewohnt lockeren Art die Moderation übernahm. Die Begeisterung besonders der jungen Zuhörer zeigte, dass die Auswahl der Lieder und ihre Darbietung überzeugten. Nach der Pause führten zwei junge Moderatoren humorvoll durch das weitere Programm, das primär zeitgenössische, anspruchsvolle Stücke enthielt, die von den durchweg jungen Musikern unter der Leitung von Roman Schill mit Bravour gemeistert wurden. Das Konzert ging zu Ende mit einem gemeinsamen Auftritt von Chor und Blaskapelle mit „Nessaja“ aus „Tabaluga“ von Peter Maffay. Zuzustimmen ist dem späteren Bericht des „Schwarzwälder Boten“, der bedauert, „dass das Konzert nicht die verdiente Aufmerksamkeit seitens der Bevölkerung gefunden hat.“
Am Sonntag, dem Tag der Abreise, gratulierten wir nach dem Frühstück Heinz Dierichs mit einem Ständchen zum Geburtstag und verabschiedeten uns mit Liedern vom Hotelpersonal, dann besichtigten wir die hoteleigene Brennerei. Ein gespendetes Fläschchen „Schwarzwälder Kirsch“ überzeugte uns von der Qualität des selbstgebrannten Obstlers. Einige nahmen noch an einer spontanen Morgenandacht in der Kirche teil, die Paul Gabriel mit der Mundharmonika gestaltete. Nach dem Mittagessen begaben sich die Sänger mit ihren Frauen, versehen mit dem Reisesegen des Ortspfarrers, auf den Heimweg nach Borken. Das wiederum durchweg regnerische Wetter wurde abermals mit Paul Gabriels und Margret Steggers Unterstützung „weggesungen“. Gegen 23 Uhr traf unsere Reisegesellschaft wohlbehalten am Lindenhof ein.

Dem Organisator und immer ansprechbaren Reisebegleiter, unserem Sangesbruder Horst Peter, und seiner Frau Heike gebühren Dank und höchste Anerkennung für die gelungene Chorfahrt in den Schwarzwald. Und nicht zuletzt gilt der Dank unserem Dirigenten Stephan Lemanski für die musikalische Vorbereitung und den unermüdlichen Einsatz.


» MGV - Helau 2015 - hier einige Fotos -

„MGV – Helau“ schallte es am Samstag, dem 7. Februar, durch den Lindenhof in Borken. Die Sänger der SVB feierten wieder mit ihren Frauen und Gästen lautstark ihr alljährliches Karnevalsfest. Eröffnet wurde der närrische Abend vom Vorsitzenden Heiner Wansing, der einen Saal voller kostümierter Jecken auf eine abwechslungsreiche Sitzung einstimmte. Die Moderation lag erstmals in den Händen von Horst Peter, der sich vor einem wieder mal gelungenen Bühnenbild seiner Aufgabe mit Witz und Humor entledigte.
Die ersten Aktiven im Programm waren die kleinen und großen Tänzerinnen der Tanzgarde des St.-Johanni-Bürgerschützenvereins Borken, die alljährlich das Publikum begeistern. Dann folgte die erste Büttenrede des Abends, in der Willy Wigger über das unterschiedliche Verhalten und Denken von Männern und Frauen referierte – in Versform und mit vielen Witzen veranschaulicht. Anschließend stellten sich Norbert Albers und Manfred Bußmann in einem Song nicht als „Tramps von der Pfalz“, sondern als solche von den Borkenwirther und Borkener MGV vor. Kein Karnevalsabend in der Sängervereinigung ohne Hafenbarpiraten und Hupfdohlen! Die Piraten erfreuten die Jecken mit einem gekonnten „Bierbecher-Ballett“ auf dem Kneipentisch, bevor die Hupfdohlen ein Traumschiff mit gängigen Seemannsliedern in See stechen ließen und natürlich zum Mitsingen animierten. Bekannt waren dem so eingestimmten Publikum offensichtlich auch neue Schlager von Helene Fischer, die Lisa Bollrath und Michelle Robering jetzt und auch am späten Abend noch einmal vortrugen. Die Kellerband beendete den 1. Teil des Abends mit dem bekannten Bocketal-Lied und einer musikalischen Einstimmung auf das Schützenfest, wobei man den Eindruck gewinnen konnte, dass der Lindenhof vorübergehend fest in den Händen des Vereins Heidener Straße/Bußkönninghook war.
Nach der Pause ließen die Hafenbarpiraten - wieder anlässlich des Schützenfestes - zwei polnische „Klofrauen“ auf ihre Art vom Bierkonsum der Schützen profitieren. Die Kellerband schloss sich an mit einem Loblied auf die Elektriker und persiflierten die bekannten Probleme bei der Montage von IKEA-Möbeln. Einer der Höhepunkte des Abends war ohne Zweifel der Auftritt des „italienischen Geigers Piccicato“ (alias Friedhelm Söhngen), der das Publikum mit abstrusen musikalischen Ideen und witzigen Seitenhieben auf italienische Lebensart begeisterte. Josefine Kemper erklärte in einem plattdeutschen „Schöpfungsbericht“ die verschiedenen Stadien des Männerlebens, bevor dann die Hupfdohlen ein lustiges Loblied auf Omas Bratkartoffeln sangen. Die Hafenbarpiraten brachten sich als Freibeuter der Meere noch einmal in Erinnerung und warben „Männer mit Bärten“ für ihre Beutezüge an. Den närrischen Abend der Borkener Sängervereinigung beendete eine fröhliche Schunkelrunde mit der Kellerband.


» Generalversammlung 2015 - hier einige Fotos -


Am Samstag, dem 24. Januar 2015, fand unsere diesjährige Generalversammlung im Lindenhof statt. Über 80 aktive Sänger nahmen daran teil, nachdem sie unter dem Dirigat von Stephan Lemanski zuvor die Abendmesse in St. Remigius mitgestaltet hatten.
Um 19 Uhr eröffnete der Vorsitzende Heiner Wansing die Versammlung und begrüßte die aktiven und passiven Sänger. Ein besonderes Willkommen galt dem langjährigen Dirigenten und jetzigen Ehrendirigenten Dr. Robert Kemper, dessen große Verdienste um den Chor er in einer kurzen Laudatio würdigte. Dann nahm der 2. Vorsitzende Friedhelm Eberz die Ehrung der Jubilare vor: Helmut Adam, Michael Leenen und Dieter Wüpping für 10 Jahre, Egon Voß für 25 Jahre, Alfons Bossmann-Grave für 50 Jahre und Hans Lehmschlöter für 60 Jahre Zugehörigkeit zum Chor. Es folgten die Rückschau auf das Chorleben im vergangenen Jahr und der Kassenbericht, der den versammelten Sängern Einblick in die gesunde finanzielle Situation des Chores verschaffte. Heiner Wansing und Stephan Lemanski stellten noch kurz die Ereignisse und Aufgaben des nächsten Jahres vor, dann ging die Generalversammlung mit frohem Gesang zu Ende.


» Neujahrskonzert 2015 - hier einige Fotos -


Am Sonntag, dem 18. Januar 2015, präsentierte die Sängervereinigung das diesjährige Neujahrskonzert – wie schon seit 21 Jahren – unter Mitwirkung des Borkener Blasorchesters.
Das junge Orchester wurde dirigiert von Markus Wellermann, die Gesamtleitung des Konzerts und das Dirigat des Chores lagen in den Händen unseres neuen Dirigenten Stephan Lemanski.
Nach der Eröffnung durch das Orchester begrüßte der Vorsitzende Heiner Wansing das Publikum in der voll besetzten Stadthalle im Vennehof, unter ihnen die Ehrengäste Bürgermeister Lührmann und seine Frau, Propst Leenders und mit besonders herzlichen Worten unseren Ehrendirigenten Dr. Robert Kemper. Herzlich willkommen hieß der Redner die Mezzosopranistin Julia Nikolajczyk, die Stephan Lemanski statt des erkrankten Tenors Sang-Myung Shim kurzfristig für unser Konzert verpflichten konnte.
Der Chor begann mit dem Lied „Wir machen Musik“. Der Titel war zugleich das Motto des diesjährigen Konzerts, wie auch das gelungene Bühnenbild kundtat – wieder mal hervorragend gestaltet von Adolf Leipholz und Hans Vrenegor mit ihren Helfern. Es folgten die kroatische Weise „Mala Moja“ und das allseits bekannte Spiritual „Down by the riverside“. So eingestimmt, hörte das Publikum die Komposition „Hexe und Heilige“, die an die Hexenverbrennungen des Mittelalters erinnert. Die Sängervereinigung setzte die schwungvolle Liederreihe fort mit „Californio“, einem alten Goldgräbersong, dem afrikanischen „Siyahamba“ und dem Weinlied „Nicolo“. Bevor das Blasorchester mit „Vilia“ aus der Operette „Die lustige Witwe“ die Zuhörer in die Pause entließ, begeisterte Julia Nicolajczyk mit den Liedern „Ich hab’ getanzt heut’ Nacht“ aus dem Musical „My Fair Lady“ und „Nur nicht aus Liebe weinen“ aus einem alten Ufa-Film mit Zarah Leander.
Den 2. Teil des Programms eröffnete wieder das Borkener Blasorchester, diesmal mit dem „Marsch der Medici“, dem sich der Chor mit „Wir singen unsere Lieder“ und den Spirituals „Oh my Lord“ und „Rock my soul“ anschloss. Das Orchester stellte dann den Zuhörern mit großem Enthusiasmus eine Komposition „Die Schöne und das Biest“ aus dem gleichnamigen Musical vor. Es folgten wieder drei Beiträge der Sängervereinigung: „Ich war noch niemals in New York“ von Udo Jürgens mit einem ausdrucksvollen Solo von Stephan Lemanski, das jugoslawische Lied „Bratje Moj“ und „Zauber der Musik“. Julia Nikolajczyk bekam nochmals großen Applaus für ihr lebhaft vorgetragenes „Schwipslied“ aus der Operette „Nacht in Venedig“ und erwies sich endgültig als eine große Bereicherung des Programms. Bei allen Liedern wurde sie virtuos begleitet von Stephan Lemanski am Flügel.
Nachdem uns das Borkener Blasorchester mit einem Potpourri von Weihnachtsliedern daran erinnert hatte, dass wir uns noch im weihnachtlichen Festkreis befinden, gab es vom 1. und 2. Vorsitzenden Präsente für die Solisten, die Dirigenten, für die Pianistin Veronika Maximova und Instrumentalisten, die einige Lieder des Chores begleitet hatten, nicht zuletzt auch für verdiente Mitarbeiter, ohne deren Einsatz ein Konzert nicht stattfinden kann. Den Abschluss des Abends bildete das vom Chor und Orchester dargebotene Lied „Ich wollte nie erwachsen sein“ aus „Tabaluga“ von Peter Maffay.
Wenn es in der BZ vom 20. 01.2015 heißt, wir hätten „auch weiterhin auf hohem Niveau die Gäste vorzüglich unterhalten können“, sollte das ein Ansporn für uns sein!



» Biwak am Pröbstingsee - hier einige Fotos


Am Samstag, dem 9.August 2014, fand unser diesjähriges Biwak statt, turnusgemäß ausgerichtet vom 2.Tenor, und zwar im Freizeithaus am Pröbstinger Badesee. Entgegen der schlechten Prognose an den Vortagen zeigte sich das Wetter in der zweiten Tageshälfte von seiner besten Seite, so dass auch die Fahrradfahrer ihre zweistündige Fahrt ungetrübt genießen konnten. Pünktlich um 16 Uhr trafen sie im Freizeithaus ein, wo sie schon von den Mitgliedern des 2.Tenors und einigen weniger sportlichen Sangesbrüdern mit ihren Frauen erwartet wurden. Nach dem mit viel Beifall bedachten Begrüßungslied bildete sich schon bald eine Schlange von Hungrigen am Kuchenbüfett, und die Sänger des 2.Tenors bewährten sich als umsichtige und eifrige Kellner. Vier Chorlieder unter der Leitung unseres Dirigenten Stephan Lemanski und einige Beiträge mit Gitarren- und Akkordeonbegleitung hoben schnell die Stimmung der Biwakteilnehmer. Überraschend für alle waren beim Einbruch der Abenddämmerung Start und Landung zweier Ballons, die, an einem langen Seil geführt, einen farbenfrohen Kontrast zu den dunklen Baumkronen und zum Abendhimmel bildeten. Es folgte zu später Stunde das übliche „Lagerfeuer“, an dem in großer Runde mit frohem Gesang unter Gitarren- und Akkordeonbegleitung ein gelungenes Biwak zu Ende ging.
Unser Dank gilt den Organisatoren des 2.Tenors, besonders seinem Sprecher Karl-Heinz Stegger, für die schönen Stunden am Pröbstingsee!



» "summer sings" - Mitsingkonzert - hier einige Fotos

Auf Einladung unserer Sängervereinigung fand am Sonntag, dem 29.Juni, 14 Uhr, ein Mitsingkonzert statt. Geplant war eine Veranstaltung auf dem Borkener Marktplatz mit
sechs Chören, die den Gästen die Vielfalt des Chorgesangs zu Gehör bringen und zum Mitsingen animieren sollten. Als mitwirkende Chöre waren angekündigt JEKISS-Kinderchöre der Grundschulen, MLW Festival Chor, OHRwürmer Stadtlohn, Pro C-Dur, Sängervereinigung 1925 Borken und Vocal Total.
Der kurz vor dem Konzert einsetzende Regen zwang Chöre und Konzertbesucher dazu, die Veranstaltung spontan in die Stadthalle im Vennehof zu verlegen, was den Organisatoren ein hohes Maß an Spontaneität und Flexibilität abverlangte, aber innerhalb einer Viertelstunde dank des großen Einsatzes vieler Freiwilliger gelang.
In einem voll besetzten Saal trugen die Chöre auf einer improvisierten Bühne einige Stücke aus ihrem Repertoire vor, informativ und launig moderiert von unserem langjährigen Chorleiter, Musikdirektor Robert Kemper. Das Publikum geizte nicht mit Applaus, zum Mitsingen konnten die Chöre aber nur wenige ermutigen. Lag die Ursache in den vielen englischen Texten oder in einer gewissen westfälischen Zurückhaltung? Erst am Schluss der etwa dreistündigen Veranstaltung sangen Chöre und Publikum gemeinsam „Ein schöner Tag ward uns beschert“.
Dass es trotz des Regens für alle „ein schöner Tag“ wurde, war neben den Chorsängern und deren Dirigenten unbestreitbar das Verdienst der vielen Helfer und nicht zuletzt unseres Vorsitzenden Heiner Wansing!




» MGV „Einigkeit“ 1880 Bochum-Marmelshagen in Borken - hier einige Fotos

Am 28. Juni 2014 machten die Sänger der Bochumer MGV „Einigkeit“ mit ihren Frauen, insgesamt etwa 90 Personen, einen Tagesausflug nach Borken. Ab 14 Uhr begleiteten einige Radfahrer von unserer Sängervereinigung die Bochumer Sangesfreunde zu einer mehrstündigen Radtour, die am Forellenhof startete. Gleichzeitig machten sich andere mit drei Planwagen auf den Weg. Nach ihrer Rückkehr fuhren sie mit zwei Bussen zur Grillscheune Starke, wo sie sich mit Sängern unseres Borkener Chores, z. T. in Begleitung ihrer Frauen, trafen. Bei einem reichhaltigen Essen tauschten Bochumer und Borkener Sangesfreunde, die sich aus früheren Begegnungen kannten, Erinnerungen aus und trugen abwechselnd einige Lieder vor. Erst zu später Stunde trennte man sich.
Eine regere Beteiligung unserer Sängervereinigung wäre wünschenswert gewesen.


» Sängerfahrt in den Odenwald - hier einige Fotos


Am Freitag, dem 16. Mai 2014, pünktlich 8.00 Uhr, verabschiedeten sich 45 Sänger der SVB von ihren Frauen auf dem Holzplatz in Borken zu ihrer diesjährigen „Männerfahrt“ in den Odenwald.
Die ersten Bierflaschen waren noch nicht geöffnet, da wurde den Teilnehmern klar: Hier stimmt was nicht! Was nicht stimmte, war die Fahrtrichtung Norden. Des Rätsels Lösung: Unser Sangesbruder Horst Peter, seines Zeichens vereinsinterner Reiseleiter, hatte seine Geldbörse zu Hause liegen lassen. Nach einem kurzen Stopp in der Neumühlenallee wurde die erste Etappe bis Rastplatz Siegburg in zwei Stunden bewältigt. Dort stärkte man sich mit Brötchen und heißen Würstchen aus Busfahrer Mannis Bordküche. Die Fahrt wurde froh gelaunt mit Bier und Gesang, unterstützt von Pauls Mundorgel, fortgesetzt. Nach drei Stunden erreichten wir unser nächstes Etappenziel Würzburg. Leider war nur aus dem fahrenden Bus ein kurzer Blick auf die wunderbare Stadt möglich, da an der Anlegestelle auf dem Main schon ein von uns gebuchtes Ausflugsschiff wartete. Wir ließen, während wir auf dem ruhigen Main unter strahlender Sonne dahin glitten, das Grün der Ufer und bewaldeten Hänge auf uns wirken. So hätte man stundenlang relaxen können, aber schon nach ca. 30 Minuten legten wir in Veitshöchheim an, wo die von Horst Peter sorgsam verpackten und frisch gehaltenen Frikadellen zum Einsatz kamen. Auch öffnete Busfahrer Manni wieder seine Getränkebar.
Die letzte Etappe war in zwei Stunden geschafft, so dass wir um 18 Uhr unser Hotel Burg Waldau in Grasellenbach erreichten. Nach dem Essen verbrachten wir einen feuchtfröhlichen Abend mit dem einheimischen Chor Wallonia Wahlen, dem zu unserer Überraschung neben „gestandenen Männern“ sogar einige junge Sänger von ca. 14 Jahren angehörten. Mit großem Beifall quittierten wir ihre Lieder unterschiedlichster Art, die unter der Leitung eines Dirigenten, dem das Dirigat offensichtlich besondere Freude machte, vorgetragen wurden. Leistungen von erstaunlich hoher Qualität! Abwechselnd mit diesen Beiträgen boten wir Lieder aus unserem Repertoire dar, so dass sich ein fröhlicher Sängerwettstreit entwickelte. Auch gemeinsam vorgetragene Evergreens wie „La Montanara“ gelangen dem „gemischten Chor“ zur Freude aller Beteiligten erstaunlich gut. Dass unser neuer Chorleiter Stephan Lemanski trotz anderer Verpflichtungen eigens zu dieser Veranstaltung privat angereist war und uns auch am folgenden Tag dirigierte, wurde von uns dankbar begrüßt.
Nach einer kurzen Nacht – für einige Sangesbrüder nach nur vier Stunden - und einem guten Frühstück brachen wir „am kühlenden Morgen“ zur Besichtigung der Brauerei Schmucker in Mossautal auf, wo wir den Produktionsablauf für achtzehn Sorten Bier kennen lernten, von denen uns acht zur Probe ausgeschenkt wurden. Auch Zwiebelhacksteak und Brötchen reichten bis zum Abendessen. Vorher besuchten wir noch das einzigartige Deutsche Elfenbeinmuseum in Erbach, wo wir filigrane Ausstellungsstücke aus alter und neuer Zeit bestaunen konnten. Nach dem Abendessen saßen fast alle Sangesbrüder vor dem Fernseher, um das Pokalendspiel Dortmund gegen München zu erleben. Die Sympathien gehörten größtenteils der BVB, so dass die Enttäuschung über das irreguläre Ergebnis maßgeblich dazu beitrug, dass der Wirt an diesem letzten Abend einen geringeren Umsatz hatte.
Umso kräftiger erklang am nächsten Morgen vor dem Hotel unser Vereinsschlager „Liebe Leber, lache“ (Lebe, liebe, lache), mit dem wir uns von Grasellenbach verabschiedeten, um die Heimreise anzutreten. Da die geplante Mitgestaltung einer Messe leider ausfallen musste, fuhren wir schon früher nach Miltenberg, wo wir das romantische Städtchen besichtigten und im Restaurant „Brauerei Keller“ zu Mittag aßen. Danach traten wir die Heimreise an und erreichten wesentlich früher als geplant schon am frühen Abend Borken, dennoch erwartet von unseren Frauen.
Dank und Anerkennung gilt den Organisatoren Horst Peter und Helmut Adam!


» MGV-Helau 2014 - hier einige Fotos

Am Samstag, dem 22. Februar 2014, feierte unsere Sängervereinigung ihr diesjähriges Karnevalsfest im Lindenhof. Durch das Programm führte wieder einmal mit gewohntem Esprit Sangesbruder Hans Leuger. Nachdem unser neuer Vorsitzender Heiner Wansing die närrische Sitzung mit launigen Worten eröffnet hatte, bestätigte sich schon bald das Motto des Abends „Ein Kessel Buntes“; denn es folgte eine fast vierstündige bunte, d. h. vielfältige Programmabfolge, die Auge und Ohr erfreute.
Den ersten Druck im „Kessel“ erzeugten Margret Stegger und Paul Gabriel mit ihren Alpenliedern, gefolgt von den temperamentvollen Darbietungen der kleinen und größeren Mädchen der Tanzgarde des St. Johanni-Bürgerschützen-Vereins Borken. Ein lustiger Sketch von Bärbel und Peter Spittka bewahrheitete den Spruch: “Fremdwörter sind Glücksache“. Gesangliche Highlights boten Lisa Bollrath und Michelle Robering im ersten und zweiten Teil des Programms. Das Gesangsduo erfreute mit Helene Fischers Ohrwürmern „Atemlos“, „Das kann ich mit keinem Andern“ und „Ich will immer wieder“ ein fröhliches Publikum, das sich zum Mitsingen animieren ließ und die Sängerinnen nicht ohne Zugabe verabschiedete. Eine Karnevalssitzung ohne unsere Hupfdohlen ist nicht denkbar, in diesem Jahr mit einer gelungenen tänzerischen und gesanglichen Erinnerung an unsere Sängerfahrt nach Paris im Juni 2013 - ein vollwertiger Ersatz für den verpassten Besuch im Moulin Rouge. In bunter Folge dann ein „Kraftakt am Seitpferd“ von geradezu olympischer Qualifikation, in dem die Hafenbarpiraten Helmut Goßling und Josef Kass die Narren begeisterten und die momentane Winterolympiade vergessen ließen. Anschließend erfreute die Kellerband mit einer Moritat, in der ein Dachdecker das Opfer physikalischer Gesetzmäßigkeiten wird. Ihr gesanglicher Bericht über „Mamas und Papas Fahrt nach Bocketal“ beendete den 1. Teil des Programms.
Nach einer kurzen Pause brachte Paul Gabriel die Narrenschar mit Liedern aus den 60er Jahren wieder in Laune, bevor die Hafenbarpiraten in einem weiteren Sketch die körperlichen und seelischen Folgen des Karnevals in einem Wartezimmer am dullen Dienstag persiflierten. Nachdem dann Josefine Kemper den belustigten Zuhörern in gekonntem Plattdeutsch von einem frustrierenden Besuch in Münster berichtet und Manni Bußmann spezielle Saunafreuden besungen hatte, vermittelte ein zweiter Auftritt der Hupfdohlen in Krachledernen und Dirndln tänzerisch und akustisch bayrisches Fastnachtsflair. In einem zweiten Sketch tauschten Friseurin Bärbel und Kunde Peter ihre unterschiedlichen Erfahrungen mit dem Urlaub in Rom aus und wurden abermals mit großem Beifall vom närrischen Publikum belohnt. Noch einmal animierte die Kellerband die Narren mit Trinkliedern zum Mitsingen und Schunkeln, und nach den Dankesworten an die Akteure des Abends beschloss wie jedes Jahr „So fast as Borken“ die diesjährige MGV- Karnevalssitzung.


» Generalversammlung am 25.01.2014

Bis auf die Tatsache, dass viele Informationen von der Vereinsführung an Vereinsmitglieder weitergegeben werden, läuft eine vereinsinterne Generalversammlung im jährlichen Turnus eigentlich relativ unspektakulär ab. Nicht so bei der Versammlung der Sängervereinigung in diesem Jahr. Selbstverständlich hatten Schriftführer und Kassierer über das Vereinsleben im abgelaufenen Jahr bzw. die Finanzlage des Vereins berichtet und es wurden die Jubilare geehrt. Doch damit war’s mit der Normalität auch schon vorbei. Im Vordergrund der diesjährigen Versammlung standen zum einen die nicht alltägliche Verabschiedung eines Chorleiters bei gleichzeitiger Vorstellung des Nachfolgers und die Wahl eines annähernd kompletten neuen Vorstandes.

Die diesjährige Generalversammlung begann, wie zur Tradition geworden, mit einem gemeinsamen Gottesdienst in der Remigiuskirche, den die Sängervereinigung musikalisch mitgestaltete. Im Vereinslokal, dem Hotel Lindenhof, übernahm dann Friedhelm Eberz als amtierender Vorsitzender des Vereins die Federführung bei der sich anschließenden Generalversammlung, zu der mehr als 80 Sänger gekommen waren. Der Bedeutung angemessen wurden schon zu Beginn der Versammlung die Jubilare geehrt. In diesem Jahr sind dies:

Borchers, Heinrich (10 Jahre Sänger),
Buß, Joachim (10 Jahre Sänger),
Wansing, Heiner (10 Jahre Sänger),
Rawert, Ernst (25 Jahre Sänger),
Schierenberg, Ewald (25 Jahre Sänger),
Spittka, Peter (25 Jahre Sänger),
Gerritzmann, Karl (30 Jahre Sänger),
Mäsing, Alfons (30 Jahre Sänger),
Nienhoff, Wilhelm (30 Jahre Sänger),
Rössing, Dieter (30 Jahre Sänger),
Smirek, Klemens(30 Jahre Sänger),
Huvers, Willy (40 Jahre Sänger),
Schäpers, Walter (50 Jahre Sänger),
Eming, Heinz (10 Jahre ununterbrochene Vorstandstätigkeit).

Für einige wichtig, für andere nur interessant sind dann die Informationen zum Vereinsleben im abgelaufenen Jahr durch den Schriftführer bzw. zur finanziellen Situation durch den Vereinskassierer. Bedeutsam an diesem Abend war danach die Verabschiedung des Chorleiters, Musikdirektor FDB Robert Kemper. In seinen ausführlichen Dankesworten hob der Vereinsvorsitzende Friedhelm Eberz die besonderen Verdienste des Dirigenten in den sage und schreibe 22 Jahren seines Wirkens für die Sängervereinigung deutlich hervor. Seien es die Vorbereitungen und Leitungen der vielen unterschiedlichsten und von großem Erfolg geprägten Chorkonzerte, die zahlreichen Chorreisen mit einer Vielzahl bedeutsamer Auftritte, die erfolgreichen Teilnahmen an Leistungssingen oder auch nur die immerwährende Unterstützung des Chores bei vereinsinternen Ständchen. Robert Kemper hat, so Friedhelm Eberz, den Chor in den Jahren seiner künstlerischen Leitung deutlich geprägt und maßgeblich dazu beigetragen, dass die Sängervereinigung heute zu einem der größten und erfolgreichsten Männerchöre im Westmünsterland, wenn nicht gar im gesamten Land Nordrhein-Westfalen gehört. Robert Kemper wird in Würdigung seiner Verdienste zum „Ehrendirigenten auf Lebenszeit“ ernannt.

Der Nachfolger von Robert Kemper stellte sich den anwesenden Sänger ebenfalls vor. Stefan Lemanski wird die Leitung des Chores ab sofort übernehmen.

Für die in diesem Jahr turnusmäßig anstehenden Vorstandswahlen hatten sich der bisherige Vorsitzende, Friedhelm Eberz, der stellvertretenden Vorsitzende, Walter Schäpers, der Schriftführer, Helmut Goßling, und der Kassierer, Hans Leuger, nicht mehr zu einer Wiederwahl zur Verfügung gestellt. Hier galt es, neu zu wählen. Gleichzeitig wurden die jeweiligen Stellvertreter, der Festausschuss, der Pressesprecher sowie die Stimmensprecher neu gewählt.

Die neu gewählten verantwortlichen Vorstandsmitglieder sind:

Heiner Wansing - Vorsitzender
Friedhelm Eberz - stellvertretender Vorsitzender
Willy Wigger - Schriftführer
Georg Veelken - Kassierer

Dieter Wüpping - stellvertr. Schriftführer
Manfred Bussmann - stellvertr. Kassierer

Dieter Rössing - Notenwart
Willi Nienhoff - Notenwart
Manfred Huvers - Notenwart

Helmut Adam - Festausschuss (Reiseleiter)
Horst Peter - Festausschuss (Reiseleiter)

Michael Leenen - Pressesprecher

Heinz Nollenberg - Stimmensprecher 1. Tenor
Karl-Heinz Stegger - Stimmensprecher 2. Tenor
Ewald Hying - Stimmensprecher 1. Bass
Udo Werner - Stimmensprecher 2. Bass

Die Generalversammlung endete um 22.10 Uhr.


» 20. Borkener Neujahrskonzert am 12.01.2014 - hier einige Bilder! -

Mit dem 20. Konzert dieser Reihe konnte die Sängervereinigung in diesem Jahr ein kleines Jubiläum feiern. Wie bei allen vorangegangenen Veranstaltungen in den Jahren zuvor war auch bei diesem Konzert die Sängervereinigung wieder der Gastgeber, das Borkener Blasorchester auch wieder Mitgestalter an diesem Nachmittag, der Borkener Vennehof bis auf den letzten Platz gefüllt (annähernd 700 Gäste), das Programm mit Beiträgen aus der Chor- und Blasmusik und solistischen Vorträgen äußerst abwechslungsreich und unterhaltsam zusammengestellt und am Ende das Publikum hellauf begeistert. Also war doch alles wie immer!? Nicht ganz!
Der Reihe nach: Nach der Begrüßung der Gäste durch den Vorsitzenden des gastgebenden Chores, Friedhelm Eberz, übernahm zum ersten Mal nicht Robert Kemper die Moderation des Konzertes, sondern der Leiter des Blasorchesters, Markus Wellermann. Sachlich aber dennoch humorvoll gab er Informationen zu den einzelnen Chor-, Orchester- und Solistenvorträgen. Die Sängervereinigung bewies einmal mehr ihre chormusikalische Vielseitigkeit. Vom lyrischen Volkslied über beschwingt-flotte Chorstücke aus Oper und Operette hin zu moderneren Arrangements aktueller Schlager (hier von Boney M. und Udo Jürgens) reichte die Unterhaltungspalette für das Publikum an diesem Nachmittag. Auch das Blasorchester stand dem in nichts nach. Wieder einmal bewiesen die Musiker, dass Blasmusik mehr ist als nur Marsch und Polka. Einen Höhepunkt des nachmittäglichen Konzertes aber stellten die Vorträge der Solistin Ina Vinkelau dar. Nach dem Herbstkonzert im September 2013 hatten sie die Verantwortlichen erneut in das aktuelle Konzertprogramm aufgenommen. Auch bei diesem Konzert blieb sie den Beweis ihres Könnens zu keinem Zeitpunkt schuldig. Von großem Können geprägt schaffte sie es, die überwiegende Zahl der Zuhörer in ihren Bann zu ziehen. Überwiegend vielleicht deshalb, weil die Vortragsstücke eher einen klassischen denn einen unterhaltenden Charakter hatten. Auch Veronika Maksimovas als begleitende Pianistin am Flügel gehörte wie schon seit Jahren zum festen Kreis der Neujahrskonzertkünstler.
Als sich Friedhelm Eberz nach mehr als zwei Stunden Konzertunterhaltung dankend an die Künstler des Nachmittags und auch an das Publikum wandte, hätte alles so sein können wie immer. Dann jedoch machte der Vorsitzende eine Information öffentlich, die bei vielen, sowohl im Publikum als auch bei den Akteuren, eine gewisse Wehmut auslöste. Musikdirektor FdB Robert Kemper gibt nach mehr als 20 Jahren aus gesundheitlichen Gründen die musikalische Leitung der Sängervereinigung ab. Es war also nicht nur das zwanzigste sondern auch gleichzeitig das letzte Konzert, das Robert Kemper in seiner bewährt professionellen Weise zusammengestellt, künstlerisch geleitet und bis auf dieses Konzert auch moderiert hat. Mit lang anhaltendem Applaus honorierten die Gäste im Saal, die sich zwischenzeitlich von ihren Plätzen erhoben hatten, die Leistungen des scheidenden Chorleiters. Dem Vorsitzenden Friedhelm Eberz fiel es anschließend sichtlich gerührt schwer, seinen Dank an Robert Kemper für all seine Verdienste, nicht nur um den Chor sondern auch um die regionale Chormusikszene, zum Ausdruck zu bringen. Eine angemessenere und ausführliche Würdigung der Person und des Werkes Robert Kemper werde anlässlich der bevorstehenden Generalversammlung erfolgen.
Den Schlusspunkt des diesjährigen Neujahrskonzertes setzten die Akteure wie schon so häufig bei den vorangegangenen Konzerten mit dem gemeinsam vorgetragenen „Alles geht einmal zu ende …“.


» Fulminantes Herbstkonzert am 15.09.2013 hier einige Fotos

Regelmäßig alle zwei Jahre veranstaltet die Sängervereinigung 1925 Borken ein Herbstkonzert in der Stadthalle Vennehof. Nach den Konzerten in 2009 („Cafehauskonzert“) und 2011 („Spiel mir eine alte Melodie“) war es in 2013 mit dem Titel „In der Taverne“ das dritte Konzert mit einer bunten Mischung aus aktuelleren und traditionellen Chormusikstücken sowie teilnehmenden Gastkünstlern aus den verschiedensten Genres. Die Musik in schöner Atmosphäre bei Kaffee und Kuchen die Musik genießen ist die Grundidee dieser Konzerte.

Dies wollten dann auch über 500 Gäste am Konzertnachmittag erleben, als sie an den gedeckten Kaffeetafeln Platz nahmen.

Von der melodischen Musik der 70er Jahre ging es in die musikalische Moderne! Hierbei wurde die Sängervereinigung durch den jungen Frauenchor „Young Voices“ aus Alstätte aus mit seiner temperamentvollen Dirigentin Martraud Leeners unterstützt.. Unvergleichlich ihr Einstieg mit dem klassischen Hit „Africa“ von Toto. Danach folgte im Verlauf des Konzertes ein musikalischer Reigen von U 2 bis zu Silbermond.- einfach umwerfend diese Gruppe! Glänzend auch die Solisten Hans Söring (Ramsdorf) und Ines Vinkelau (Ahaus-Wüllen) entweder in Begleitung durch unsere Pianistin Veronika Maksimovas wie auch durch die Sängervereinigung. Unser Chor bildete als Gastgeber in diesem musikalischen Reigen von der Klassik bis zur Moderne eher das konservative Fundament. In ihrem Vortrag sowohl jahrhunderteübergreifend als auch offen für Einflüsse aus dem südosteuropäischen Raum präsentierte sich die Sängervereinigung sehr zur Genugtuung ihres Dirigenten konzentriert und modulationsfähig. Wohin man im Publikum auch hörte, so zeigten sich alle Zuhörerinnen und Zuhörer hoch erfreut über die hervorragende Leistung des Chores und seiner Gäste mit ihrem großen musikalischem Repertoire-Bogen.


» Chor-Biwak am 20.07.2013 - hier einige Impressionen

Der 1. Tenor sah sich bei der Organisation des diesjährigen Biwaks einer etwas größeren Aufgabe gegenübergestellt als es sonst der Fall ist. Grund war die Zusage des Chores, auf Bitte unseres Sangesfreundes Stefan Haddick und dessen Ehefrau Beate den Dankgottesdienst anlässlich ihrer Silberhochzeit musikalisch mitzugestalten. Der Termin für dieses Jubiläum fiel just auf das üblicherweise fixe Biwak-Wochenende. Getreu dem Motto, „Wo ein Wille, da ein Weg!“, fanden die Sangesfreunde des 1. Tenors sowohl einen „Ausweichtermin“ als auch einen alternativen Austragungsort und änderten den sonst üblichen Ablauf. Alles sollte, wie sich im Nachhinein herausstellte, den Festerfolg nicht schmälern.

Das Wetter als erste Voraussetzung spielte in hervorragender Weise mit: Nicht zu warm, nicht zu kalt, kein Wind – also optimal. Unter diesen guten Bedingungen konnten die „Scouts“ der Tenöre die vielen Sänger mit ihren Partnerinnen auf eine Fahrradtour kreuz und quer durch die westmünsterländische Parklandschaft führen. Startpunkt war dabei wie immer unser Vereinslokal Hotel Lindenhof. Nach einem obligatorischen Stopp zum Zwecke der Erfrischung steuerten die verantwortlichen „Vorradler“ dem Ziel der Kurztour, der Gaststätte Starke entgegen. Nach dem späteren Beginn als sonst (16.00 Uhr), entfiel in diesem Jahr das Kaffeetrinken. Die Ausrichter des Festes, die Sänger des 1. Tenores, richteten beim Eintreffen der Radler einen musikalischen Willkommensgruß an die Gäste. Bei dem einen oder anderen kühlen Getränk gab es dann viel zu erzählen. Immer wieder angenehm unterbrochen wurden die Unterhaltungen durch Heinz Eming als Moderator einer kurzweiligen Tombola. Viele Gewinner konnten sich über mehr oder weniger wertvolle Preise freuen.

Vor dem obligatorischen Lagerfeuer galt es, sich zu stärken. Würziges Fleisch und leckeren Fisch vom Grill, frische, schmackhafte Salate und am Ende, wer wollte, einen Nachtisch hatten die Verantwortlichen im Angebot. Viel Gesang bei überaus guter Stimmung ließ die Zeit beim anschließenden Lagerfeuer schnell vergehen.

Den Sangesfreunden des 1. Tenors gebührt der Dank aller Teilnehmer für ein in allen Belangen hervorragend organisiertes Biwak.


» Paris – mon amour !

- Die Sängervereinigung 1925 Borken auf mehrtägiger Stippvisite in der Stadt an der Seine vom 08.-11.06.2013

Wir haben ja schon an allen möglichen Stellen dieses Kontinents gesungen, die Mannen der Sängervereinigung Borken um Musikdirektor Robert Kemper, aber das fehlte uns denn doch noch: ein Auftritt im Allerheiligsten von Paris, jener weltberühmten Kathedrale „Notre Dame“- und das im 850. Jahre ihres Bestehens! Aber beginnen wir der Reihe nach!
Diente der erste Reisetag noch dem Transfer in die französische Hauptstadt, so stand am Sonntagmorgen eine ausgiebige Stadtbesichtigung zu vielen weltbekannten Sehenswürdigkeiten auf dem Programm, bevor die Borkener Reisetruppe am Nachmittag zum Schloss in Versailles aufbrach und dort mit Hilfe sachkundiger Führer in die Welt Ludwig XIV., des „Sonnenkönigs“, eintauchte und als Höhepunkt den geschichtsträchtigen Spiegelsaal besichtigte. Nach so viel Historie erholten sich die Westmünsterländer am Abend wieder in Paris auf einer Seine-Insel bei einem deftigen Galliermahl, bei dem viel gelacht und gesungen wurde.
Der folgende Tag stellte dann den Höhepunkt der Reise in die französische Metropole dar. Allen Sängern und ihrem Dirigenten war die Anspannung anzusehen, galt es doch nun, das an der Messordnung ausgerichtete Kirchenkonzert vorzutragen. Punkt 11.00 Uhr bat der Vertreter des Bischofs die zahlreichen Kirchenbesucher um „Silence“ – und es wurde tatsächlich still! Gefühlvoll trug der Männerchor unter dem souveränen Dirigat von Robert Kemper ein Musikwerk nach dem anderen vor. Vom ruhigen „Kyrie eleison“ über das kräftig vorgetragene „Groß ist der Herr!“ bis hin zum lebendig intonierten Gospel „Rock my soul“ spannte sich der Bogen. Es würde den Rahmen sprengen, alle vorgetragenen Werke zu erwähnen. Am Ende ergoss sich jedenfalls lautstarker Applaus und Jubel über Sängerschar und Dirigenten. Selbst vor der Kathedrale noch spendeten die Zuhörer nach zwei weltlichen Liedvorträgen begeistert Beifall und kamen mit den Sängern ins Gespräch. Aus welchem Land der Chor denn käme, wollte ein interessierter Franzose wissen, schließlich habe er so viele Sprachen beim Vortrag in der Kirche vernommen. Nun, ihm konnte geholfen werden und jetzt weiß er mit „Allemagne-Westphalie“ eine musikalische Verknüpfung herzustellen. Danach erholten sich die Borkener von der Anspannung und begaben sich am Nachmittag auf weitere Entdeckungstour. Diesmal stand der Hügel Montmartre mit der alles überstrahlenden weißen Basilika „Sacré-Coeur“ zur Besichtigung an. Nach den Mühen des Aufstiegs genossen alle die Stille im Inneren des Gotteshauses, das geschäftige künstlerische Treiben in der Umgebung und den herrlichen Blick auf die Millionenstadt zu ihren Füßen. Was sollte jetzt noch die Aufmerksamkeit steigern können? Die erfahrenen Reiseleiter und Sangesbrüder Peter Dieler und Georg Stegger hatten noch ein Ass im Ärmel: eine Bootsfahrt auf der Seine in der einsetzenden Dämmerung. Als dann noch der erleuchtete Eiffelturm zu funkeln und glitzern anfing, kannte die Bewunderung für diese phantastische Weltstadt kein Ende. „Ja, Paris ist wirklich eine Reise wert!“ dachten dann auch die Besucher aus dem Münsterland bei der Rückfahrt am nächsten Tag und erinnerten sich gern an so manche Begegnung und Begebenheit in dieser lebendigen, weltoffenen und kultursinnigen Metropole. Und mancher schwor sich: „Merci, Paris! Ich komme wieder. Auf Wiedersehen – au revoir!“


» MGV HELAU ->hier gibts einige Bilder

-Sängerkarneval am 02.02.2013
Närrische Spezialitäten servierten die „Karnevalsaktiven“ der Sängervereinigung ihren Gästen an diesem Abend. Es war ein äußerst abwechslungsreiches karnevalistisches Menü, das die in großer Zahl anwesenden Närrinnen und Narren im Saal des Vereinslokals Lindenhof angeboten bekamen. Die Bühne war mit einer neuen Dekoration ausstaffiert. Nicht mehr die bisherigen etwas sperrigen Kulissenwände dienten als Hintergrund. Nach den Ideen unseres Chor-Dekorateurs Adolf Leipholz hatte man sich für eine leichtere Variante bestehend aus bunten Tüchern entschieden - der richtige Rahmen für das mehr als dreistündige närrische Spezialitäten-Show-Programm.

Und so war der Funke schnell übergesprungen von den Aktiven auf die Narrenschar. Bis auf die Tanzgarde der St.-Johanni-Bürgerschützen, die schon fast traditionsgemäß den Reigen des bunten Programms eröffneten, stammten alle Akteure an diesem Abend wieder einmal aus den eigenen Reihen; seien es aktive Sangesfreunde, deren Partnerinnen oder Kinder.

Allen voran ist Hans Leuger zu nennen, der wortgewandt und gekonnt mit viel Witz durch das Programm des Abends führte, das um 20.00 Uhr begann und um 23.30 Uhr mit dem gemeinsamen Lied „So fast as Borken“ endete. In den Stunden dazwischen schafften es die Akteure, die Närrinnen und Narren im Saal bei bester Laune zu halten. Willy Wigger mit einem plattdeutschen Vortrag in der Bütt, Bärbel Maier und Josefine Kemper sowie Bärbel und Peter Spittka mit kurzen Sketchen, Lisa Bollrath und Simon Bußmann, Margret Stegger jeweils mit Paul Gabriel und Manfred Bussmann mit „Live-Gesangsvorträgen“, die „Hupfdohlen“ mit zwei „Show-Balletteinlagen“, die „Hafenbarpiraten“ mit einer Modenschau und einem „Bewegungsübung“ und die Sängervereinigung –oder zumindest des anwesende Teil- mit zwei Chorvorträgen trugen maßgeblich zum wieder einmal außergewöhnlich großen Erfolg dieser Veranstaltung bei. Alle hatten ihr bestes gegeben: die Gäste mit ihrem überaus großen Applaus und die Aktiven mit ihren gelungenen Vorträgen. Da hatte sich das viele Üben in den Wochen zuvor doch wieder gelohnt! Als kleine Anerkennung gab’s am Ende für die Aktiven wieder den vom Sangesfreund Willi Becher gestalteten süßen Karnevalsorden. Bis zum nächsten Jahr ein dreifach kräftiges „MGV – HELAU“!


» 19. Borkener Neujahrskonzert -> einige Bilder!

- 20.Januar 2013
Wieder einmal haben alle Verantwortlichen unseres Chores ein gutes Gespür bewiesen, als sie das diesjährige Neujahrskonzert geplant haben. Auch die 19. Auflage dieser erfolgreichen Konzertreihe wurde zu einem Klassiker. Nicht nur, dass die Stadthalle Vennehof mit mehr als 800 Gästen annähernd bis auf den letzten Platz gefüllt war und das Publikum sich von den abwechslungsreichen Darbietungen begeistern ließ; passte auch die Mischung und die Qualität der musikalischen Präsentationen an diesem Spätnachmittag. Und dies gilt für alle Akteure bei diesem Konzert, der Sängervereinigung, dem Borkener Blasorchester und natürlich auch den Gastkünstlern bei dieser Veranstaltung, dem japanischen Männerchor aus Düsseldorf unter der Leitung von Masato Kanzaki.

Kurz etwas zum Hintergrund der Einladung dieses Chores:
Als die Sängervereinigung bei den Jubiläumsfeierlichkeiten zum 60-jährigen Bestehen des Landes NRW in Düsseldorf im Jahre 2006 auftrat, lernten sie die Sänger im Anschluss daran den Japanischen Männerchor kennen. Über das gemeinsame Singen deutscher Volkslieder wurden schnell freundschaftliche Bande geknüpft, die am Ende in einer Einladung zum Borkener Neujahrskonzert mündeten.

Schon der Beginn des diesjährigen Konzertes brachte das Publikum zum Staunen und wird bei dem einen oder anderen auch sicher ein „Gänsehautfeeling“ hervorgerufen haben. Die Bühne war bis auf die Schlagzeuger ohne Musiker, als die überraschten Gäste hinten aus der Stadthalle kommend die einzelnen Instrumentengruppen hörten, die in gemäßigtem Schritt nach vorn zur Bühne kamen. Das war bereits zu Beginn des musikalischen Nachmittags ein Highlight.

Viele sollten folgen, ob es nun die Vorträge des Blasorchesters unter der Leitung von Markus Wellermann oder die Chorstücke der Sängervereinigung unter der Leitung von Robert Kemper waren. Es sollte eigentlich für jeden Musikgeschmack etwas dabei gewesen sein, vom klassischen Marsch bis zu einem Glenn-Miller-Medley des Blasorchesters, vom eher sakralen Stück „Laudate Dominum“ bis zu den Schlager-Interpretationen „Griechischer Wein“ und „La Provence“ von der Sängervereinigung.

Nicht zu vergessen die Auftritte der japanischen Freunde, die im ersten Konzertteil versuchten, ihre eigenen Heimatklänge, also japanische Chorstücke dem interessierten Publikum absolut gefühlvoll näherzubringen. In der zweiten Hälfte des Konzertes bewiesen die Sänger aus Japan, dass sie sicherlich ebenso hervorragend in der Lage sind, deutsches Liedgut in deutscher Sprache absolut ausdrucksstark zu präsentieren. Bei den „Rheinischen Liedern“ am Ende ging das Publikum begeisternd mitklatschend mit.

Eigentlich könnte an dieser Stelle das Konzertende beschrieben werden, wenn da nicht noch eine Besonderheit zu erwähnen wäre: Keiner der Sangesfreunde der Sängervereinigung hielt an diesem Nachmittag eine Notenmappe in der Hand. Nicht, dass alle Sänger in Fleißarbeit alle Stücke auswendig gelernt hätten; nein, man hatte sich die aktuelle Beamer-Technik zunutze gemacht. Auf eine Leinwand hoch oben unter der Hallendecke und von jedem Sänger zu lesen wurden die jeweils zu singenden Chorwerke projiziert. Entgegen der anfänglichen Skepsis bei fast allen Beteiligten, fand diese Neuerung am Ende uneingeschränkten Beifall von alle Sängern des Chores.

Nun zum Konzertende, das fast alle Beteiligten gemeinsam bestritten. Zuerst stimmten die beiden Chöre unter der Gesamtleitung von Robert Kemper das flotte Gospel-Stück „Rock my Soul“ an, ehe der japanische Chorleiter beide Chöre bei dem Volkslied „Am Brunnen vor dem Tore“ dirigierte.

Friedhelm Eberz konnte sich am Ende bei in allen Belangen an diesem Nachmittag gut aufgelegten Musikern, Chor- und Orchesterleitern, der Pianistin Veronika Maksimovas und einem begeisterungsfähigen Publikum bedanken, ehe der schon fast traditionelle Schlusspunkt mit dem gemeinsam vom Orchester und den Chören vorgetragenen „Alles geht einmal zu Ende“ gesetzt wurde.


» Generalversammlung am 05.01.2013

Eine imposante Kulisse bestehend aus mehr als 80 Sängern füllte am Samstag, 05. Januar 2013, den Altarraum der Remigius-Kirche. Anlass hierfür war die an diesem Abend stattfindende Generalversammlung der Sängervereinigung 1925 Borken e.V., die stets mit einem Gottesdienst bzw. der musikalischen Mitgestaltung eines solchen beginnt. Mehr als 80 Sangesfreunde waren es dann auch im Saal des Vereinslokals des Chores, dem Hotel Lindenhof, die an der um 19.00 Uhr beginnenden Versammlung teilnahmen. Alle wollten erfahren, wie es um den Verein bestellt ist, in künstlerischer, finanzieller und nicht zuletzt auch in gesellschaftlicher Hinsicht. Die Verantwortlichen des Vorstandes, allen voran der Vorsitzende Friedhelm Eberz, und der Chorleiter, Musikdirektor FDB Robert Kemper, sorgten mit entsprechenden Ausführungen dafür, dass am Ende keine Fragen offen blieben. Zusammenfassend ließ sich feststellen, dass es sich bei der Sängervereinigung 1925 Borken e.V. um einen überaus aktiven, dabei stets erfolgreichen und finanziell gesunden Chor handelt, dessen gesellschaftliche Ambitionen bei allem nicht zu kurz kommen. Selbstverständlich war ein ganz wesentlicher Punkt des Abends die Ehrung der Jubilare. Der Vorsitzende konnte nachfolgend genannte Sänger beglückwünschen:

Bramers, Karl-Heinz (10 Jahre Sänger)
Dierichs, Heinz (20 Jahre Sänger)
Daniels, Heinz (25 Jahre Sänger)
Haddick, Stefan (25 Jahre Sänger)
Homermann, Josef (25 Jahre Sänger)
Homermann, Theo (25 Jahre Sänger)
Kortstegge, Alfred (25 Jahre Sänger)
Köster, Laurenz (25 Jahre Sänger)
Schraa, Reinhold (25 Jahre Sänger)
Kremer, Josef (30 Jahre Sänger)
Gördes, Josef (60 Jahre Sänger)


» Big Party in der City von Westenborken -einige Bilder -

- Sängervereinigung feierte stimmungsvolles Sommerfest

Da stimmte einfach alles beim Biwak der Sängervereinigung 1925 Borken am Samstag, 11.08.2012. Bei idealem Radlerwetter trafen sich am frühen Nachmittag zahlreiche Sänger und ihre besseren Hälften vor dem Vereinslokal, um per Pedale eine ausgedehnte Schleife um den Borkener Süden zurückzulegen. Nach kurzer Rast in Grütlohn ging es in den „schönsten Ortsteil von Borken“ – zumindest wenn man dem ehemaligen Ortsvorsteher und zugleich erfahrensten Sangesbruder Johann Hessefort glauben darf. Dort, in der City von Westenborken, begrüßte Udo Werner für den 2. Baß, der diesmal Ausrichter der alljährlichen Sängertour war, die Teilnehmer mit einer launigen Ansprache in einer festlich geschmückten Halle Die Bassisten erfreuten anschließend mit einem originellem Willkommenslied. Nun wussten alle Anwesenden, dass ohne den 2. Bass eigentlich gar nichts läuft – im Gegenteil, er ist – zumindest nach Sangesbruder Udo – das Fundament eines jeden Chores und beherrscht durchaus mehr als das üblicherweise verlangte (eingeschränkte) Notenregister.
Nach Kaffee und Kuchen wurde dann bei verschiedenen originellen Spielen das Königspaar ermittelt. So sehr sich auch alle anstrengen mochten, an Karlheinz Stegger und Ulla Nienhoff kam keiner vorbei und damit wurden sie eindeutig zum Königspaar 2012 erklärt. . Ihre Teamtauglichkeit konnten sie übrigens anschließend bei einer Tandemfahrt beweisen. Ihnen wurde anschließend vom Sängervolk in einer von Fredi Kortstegge kommandierten Parade der nötige Respekt gezollt.
Dem schloss sich ein deftiges und reichhaltiges Abendessen an, bevor sich ein nettes Beisammensein – natürlich mit Gesang – entwickelte. Hier ist besonders ein Medley mit Hubert Mäsing zu erwähnen, der die Anwesenden zu wahren Beifallsstürmen hinriss.
Ein Lagerfeuer bei anbrechender Dunkelheit sorgte dann für einen stimmungsvollen Ausklang des Tages.
(Bericht: Christof Schmiechen)


» „Von Bleistiften, Barden, Befreiung und Bier“ ->einige Bilder!

Chorreise nach Nürnberg vom 15. bis 17.04.2012

Chorreisen gehören stets zu den Highlights im Vereinsleben der Sängervereinigung. Auch die Reise im Jahr 2012 wird sich hier einreihen. Es sollte zum „Staedtler“ gehen, hatten die Reiseleiter des Chores, Peter Dieler und Georg Stegger, im Vorfeld angekündigt. Gemeint war damit eine Reise nach Nürnberg und Umgebung u.a. mit einer Besichtigung der „Staedtler-Werke“, bis zum Beginn seines Ruhestandes im letzten Jahr Arbeitgeber von Peter Dieler. Von Sonntag, dem 15. bis Dienstag, dem 17.04.2012 konnten sich 50 mitreisende Sangesfreunde von der Qualität der „Staedtler-Produkte“ bei einer Werksbesichtigung, von der historischen Schönheit und der Geschichtsträchtigkeit der Stadt Nürnberg, von der Mächtigkeit der Befreiungshalle auf dem Michelsberg oberhalb der Stadt Kelheim sowie vom beeindruckenden Naturmonument des Donaudurchbruchs bei Weltenburg überzeugen.

Die Besichtigung der Firma „Staedtler“ als einem der weltweit führenden Hersteller und Anbieter von Schreib-, Mal-, Zeichen- und Kreativprodukten war am Montag der erste Reiseschwerpunkt. Eine anschließende Rundfahrt unter fachkundiger Führung durch die Stadt Nürnberg vermittelte allen dann einen Eindruck von der weitreichenden Kulturgeschichte der Stadt mit seinen zahlreichen historischen Gebäuden bis hin zu den Monumentalbauten des „Dritten Reiches“, die bis heute vom Größenwahn der damaligen Machthaber zeugen. In der Kirche St. Sebald war dann Gelegenheit, u.a. auch für den „Frieden in der Welt“ zu singen, für alle ein beeindruckendes Gefühl, als Chor in dem mächtigen Hallenbau mit seiner besonderen Akustik aufzutreten.

Und wenn ein Männerchor auf Reisen geht, kommt natürlich die Geselligkeit nicht zu kurz. In Nürnberg bieten sich hierzu vielerlei Möglichkeiten. Die Wahl der Reisleiter war zu diesem Teil der Reise auf die „Alte Küch’n“ gefallen oder besser deren Gewölbekeller. Urig gemütlich tief unter der Altstadt Nürnbergs konnte man sich’s schmecken lassen, viel singen und Spaß haben. Ein Barde aus dem Mittelalter mit seinen Sprüchen und seinem Gesang trug das seinige zur außerordentlich guten Stimmung bei. Den Tag ausklingen ließen die Sänger dann „daheim“ im Gutshofhotel Winkler-Bräu in Lengenfeld.

Der imposante Rundbau der Befreiungshalle auf dem Michelberg in Kelheim ist weithin sichtbar. König Ludwig I. ließ die Gedenkstätte für die siegreichen Schlachten gegen Napoleon in den Befreiungskriegen 1813 - 1815 und als Mahnmal für die Einheit Deutschlands errichten. Sie war das erste Ziel am dritten Tag der Chorreise. Die 45 m hohe Kuppelhalle mit ihrer besonderen Akustik bildete natürlich eine Herausforderung an den Chor. Mit dem „Heilig, Heilig“ von Schuberth gelang dies durch einen besonders getragenen Liedvortrag.

Per Schiff über die Donau führte danach der letzte Teil der Reise durch den Donaudurchbruch zum Kloster Weltenburg, einer Abtei der Benediktiner mit ihrer prachtvollen Klosterkirche, die dem hl. Georg geweiht ist. Das Kloster besitzt auch seit 1050 eine eigene Brauerei, die vermutlich älteste bestehende Klosterbrauerei der Welt ist. Nach einem deftigen Mittagessen begann dann die Rückreise nach Borken.

Wieder einmal eine in allen Belangen vom Team Peter Dieler und Georg Stegger hervorragend organisierte Chorreise mit unzähligen Eindrücken, einigen Erfahrungen und viel Geselligkeit ging zu Ende. Danke an alle, die zum Gelingen dieser Reise beigetragen haben.



» „MGV Helau“ – Sängerkarneval am 11.02.2012 ... die Bilder!

Es war ein rundum gelungener närrischer Abend mit viel Lachen, Singen, Schunkeln und Spaß haben. Anders als im vergangenen Jahr waren viele Sangesfreunde des Chores aber auch eine große Zahl von Gästen gekommen, um das karnevalistische Abendprogramm zu genießen. In einem schön dekorierten Saal mit rund 100 Gästen macht es auch für die Aktiven Spaß, ihre in mühevoller Arbeit geprobten Beiträge zum Besten geben zu können. Und wenn das Publikum dann auch noch begeistert mitgeht, kann das nur zu einem Karnevalsfest der besonderen Güte führen.

Es waren wie immer viele Akteure, die zum Erfolg dieses Abends beitrugen; allesamt Akteure aus den eigenen Reihen. Der Vorsitzende Friedhelm Eberz eröffnete den Abend in bayrischer Tracht, also mit einer Krachledernen, und bayrischer Mundart. Er übergab die Programmführung dann in bewährte Weise an Hans Leuger. Gekonnt und wortgewandt moderierte er nicht nur, sondern verstand es, die anwesenden Närrinnen und Narren stets bei närrischer Laune zu halten.

Alle Programmpunkte ausführlich zu erläutern, würde an dieser Stelle zu weit führen. Die, die es nicht selbst gesehen haben, sollten im kommenden selbst kommen, um zu erfahren, wie viel Spaß es macht, mitzufeiern.

Zum großen Erfolg beitrugen als erste die Tanzgarde der St.-Johanni-Bürgerschützen, die mittlerweile schon fester Bestandteil des Chorkarnevals geworden sind. Heinz Eming, als Nachtwächter mit seiner eigenen Sichtweise auf das Borkener Stadtgeschehen, die beiden Gesangsduos Manfred Bußmann und Margret Stegger, und Paul Gabriel mit Margret Stegger, die Hafenbarpiraten mit schwarzweißen Strumpfhosen und Bettpfannen, die Hupfdohlen mit einer „lange Unterhosen-Modenschau“ und einem peppigen Tanz, Fine Kemper und Bärbel Maier als Bahnhofswartende, Horst Peter in Rolle als DJ Ötzi und nicht zuletzt die Plattfööt – sie alle ließen mit ihren Beiträgen die Stimmung hochkochen.

Mehr als drei Stunden Unterhaltung vom Feinsten wurde den Gästen geboten, die ihrerseits mit Applaus und Zugaberufen nicht sparten.

Mit dem anschließenden geselligen Teil war es am Ende ein Karnevalsabend der besonderen Art, einem der besten der letzten Jahre, wie man hört.

Na dann: Der nächste Karneval kommt bestimmt!


» 18. Borkener Neujahrskonzert am 22. Januar 2012

„Auch dieses Jahr lässt Freuden blühn“, ein Zitat aus einem Gedicht von Karl von Gerok, prangte in großen Lettern vor der farbenprächtigen Bühnenkulisse des diesjährigen Neujahrskonzertes der Borkener Sängervereinigung 1925 e.V. Nicht nur, dass mit dem Konzert den Gästen die ersten „Hör-Freuden“ oder auch „Hör-Genüsse“ in 2012 vermittelt wurden, es war auch optisch ein imposantes Bild, das die mit Musikern vollbesetzte Bühne den Zuhörern im Saal boten. Und es waren nicht wenige Gäste: Weit mehr als 700 Zuschauer und Zuhörer füllten den Borkener Vennehof fast bis auf den letzten Platz. Damit gehörte das diesjährige Konzert zu den aus dieser Sicht erfolgreichsten der mittlerweile 18 Neujahrskonzerte.

Doch nicht weniger entscheidend für einen Konzerterfolg ist die Qualität der dargebotenen Musikbeiträge. Auch aus dieser Sicht wird das 18. Neujahrskonzert zu den Besten, wenn nicht gar dem Besten, zu zählen sein. Den Gästen an diesem Spätnachmittag wurde ein Konzert der Spitzenklasse serviert. Die mehr als 120 Musiker der Sängervereinigung und des Borkener Blasorchesters waren weit mehr, als nur Kulisse auf der Bühne. Mit ihren Vorträgen aus den unterschiedlichsten Musikkategorien bewiesen sie einmal mehr sehr eindrucksvoll ihr Können. In seinen Ansagen brachte Robert Kemper als Moderator in gewohnt professioneller Weise dem Publikum die Akteure und ihre Vorträge näher.

Die Sängervereinigung, auf den Punkt musikalisch fit gemacht durch ihren Chorleiter Musikdirektor FDB Robert Kemper, der auch für die Zusammenstellung und die Gesamtleitung des Konzertes verantwortlich zeichnete, brillierte dabei sowohl mit etwas beschwingteren und zum Teil moderneren Stücken, wie z.B. „Good news“, „Conquest of Paradise“, „Über sieben Brücken“, „Funiculi funicula“, als auch mit etwas getrageneren klassischen Chorwerken wie z.B. „Lobet den Herrn der Welt“, „Die Nacht“ (ein Klassiker der Sängervereinigung) oder dem „Türmerlied“. Der Chor trug die Werke sowohl a capella als auch mit musikalischer Begleitung am Flügel vor. Als bereits in der musikalischen Begleitung der Sängervereinigung erfahren saß auch an diesem Nachmittag Veronika Maksimovas am Tasteninstrument.

Beim 18. Neujahrskonzert auch zum 18. Mal dabei war das Borkener Blasorchester. Wer heute noch denkt, ein Blasorchester spiele nur Märsche und Polkas, ist nicht mehr auf dem Laufenden: Das Borkener Blasorchester stellte dies an diesem Nachmittag eindrucksvoll unter Beweis. Wenn sie ihren Vortragsreigen auch noch mit dem Florentiner Marsch begannen, folgten im weiteren Verlauf mit der Filmmusik zu „Tarzan“, dem rhythmischen „Sway“ und dem „Spanish Fever“ Orchesterstücke der moderneren Musikliteratur. Das Orchester holte sich im Übrigen bei zwei Stücken gesangliche Unterstützung durch Viola Wilger, einer jungen talentierten Sängerin.

Ein flottes „Schmankerl“ an diesem Nachmittag boten die 6 „Drummer“ der „Drumline“, einer Gruppe von Schlagzeugern aus dem Borkener Blasorchester, die mit dem von Christian Bischop arrangierten Stück „Cold Steel“ sowohl das Trommelfell ihrer Trommeln als auch das der Zuhörer im Saal (im positiven Sinn) attackierten.

„Die Mischung macht’s eben!“ bestätigte die Borkener Zeitung diese besondere Leistung. Und diese Mischung komplettierte bei diesem Konzert der Tenorsolist Christian Polus. Ein „Startenor“, wie ihn der Vorsitzende des Chores Friedhelm Eberz in seinem Interview mit „Borio-TV“ bezeichnete, der auf fast allen Opern- und Konzertbühnen der Welt schon zu hören war. Als Gründer und Mitglied der „German Tenors“ hatte er über 10 Jahre lang größte Erfolge weltweit, ehe er sich vor einem Jahr aus diesem „Show-Leben“ zurückgezogen hat, um sich musikwissenschaftlichen Aufgaben zu widmen. Seine überaus große Bühnenerfahrung kam bei seinen Auftritten im Borkener Vennehof in Gänze zur Geltung. Er verstand es, das Publikum in der vollbesetzten Halle zu begeistern und mitzunehmen. Ob es die langsameren italienischen „Canzoni“ oder die klassischen Welterfolge wie „O sole mio“, „Nimm Zigeuner deine Geige“ waren, sie wurden durch seinen ausdrucksstarken Vortrag zu einem Hörerlebnis. Auch die am Ende gemeinsam mit dem Chor vorgetragenen Klassiker „Lippen schweigen“, „Wolgalied“ und „Freunde, das Leben ist lebenswert“ überzeugten sowohl durch die Qualität des Solisten als auch durch die fast perfekte Abstimmung mit dem an diesem Nachmittag gut aufgestellten Männerchor.

Am Ende war dann auch nicht überraschend, dass das begeisterte Publikum mit stehendem Applaus die gebotenen Leistungen honorierten und eine Zugabe forderte. Diese Zugabe könnte auch das Motto des diesjährigen Neujahrskonzertes gewesen: „Freunde, das Leben ist lebenswert!“.


» Städtepartnerschaften Borkens -> einige Bilder!

Aktivitäten der Sängervereinigung 1925 Borken e.V. im Rahmen der Städtpartnerschaften der Stadt Borken

- 25jähriges Jubiläum 2012: Twinning Albertslund - Borken - Whitstable

Die Chronik der Aktivitäten der Sängervereinigung 1925 Borken e.V. im Bereich der Borkener Städtepartner-schaften ist sicherlich nicht so umfangreich, wie die verschiedener anderer Vereine und Verbände.

Erst im Jahre 1998, also etwa 10 Jahre nach den ersten Städtekontakten Borkens mit Albertslund und Whitstable, besuchte die Sängervereinigung im Rahmen einer Sängerreise nach England auch die dortige Partnerstadt. Die Vertreter der Whitstable Twinning Association mit ihrem Vor¬sitzen¬den Roger Anable waren sichtlich erfreut, die bislang größte Besu¬chergruppe aus Borken begrüßen zu dürfen. Ein Gemeinschaftskonzert mit der Whitstable Brass Band in der „All Saints Church“ bildete den offiziellen Höhepunkt und gleichzeitig auch Abschluss des Besuchs in der Partnerstadt. Maßgeblichen Anteil an diesem Erfolg hatte sicherlich John Horstkamp, der seinerzeit aus beruflichen Gründen den Lebensmittelpunkt auf der Insel hatte. Er gehört heute als aktiver Sänger unserem Chor an.

Drei Jahre, also im Jahre 2001 später war es ein Stadtfest in Borken, bei dem die ersten Kontakte zu den Sängerinnen und Sängern des Albertslund Koret geknüpft wurden. Der Chor aus der Partnerstadt in Dänemark war einer Einladung der Stadt gefolgt. Die Sängervereinigung war von den Verantwortlichen für die Betreuung des Chores aus der dänischen Partnerstadt vorgesehen. Aus einer Betreuung sollte sich eine Freundschaft entwickeln. Die Herzlichkeit, mit der die Gäste des gemischten Chores aus Dänemark von den Sängerfamilien begrüßt und aufgenommen wurden, wurde von diesen nicht nur dankbar registriert, sondern auf gleiche Weise zurückgegeben. Was liegt näher, als dass zwei Chöre anlässlich eines Stadtfestes gemeinsam musizieren. Untergebracht in den Sängerfamilien der Sängervereinigung, zusammen singen und feiern – das fördert Freund¬schaften; Freundschaften und Kontakte, die bis heute Bestand haben.

Selbstverständlich sollte schnellstmöglich ein Gegenbesuch folgen. Und so reiste die Sängerverei¬nigung im Jahre 2002 nach Dänemark und folgte damit der „dringenden“ Einladung des „Albertslundkoret“, ausgesprochen bei dessen Besuch in Borken beim Stadtfest im Jahre zuvor. Dies nicht nur, um am „Culture Event“ im Gemeindezentrum von Albertslund. teilzunehmen, sondern nicht zuletzt und insbesondere um die eben beschriebenen Freundschaften zu pflegen. Die herzliche und freundschaftliche Aufnahme, das gemeinsame Singen und Feiern bleiben bis heute in unserer guten Erinnerung.

Dem Albertslund-Koret fiel es dann auch nicht schwer, eine weitere Einladung nach Borken im Jahre 2004. anzunehmen. Von zwei Besuchen kannte man sich, was den Ablauf des Besuchs deutlicher einfacher machte. Sprachbarrieren waren schnell überbrückt, das gemeinsame Musizieren, Feiern und „Spaß-haben“ standen im Vordergrund. In den Räumen der Borkener Volks¬bank wurde nach dem Motto „Sing an Swing" zusam¬men mit der Sängervereinigung Borken, dem Gospelchor Borken und dem Borkener Blasorchester musiziert. Für den Abend war das Pfarrheim St. Josef reserviert worden. Bei dem einen oder anderen Bier und insbesondere Wacholder entwickelte sich im vollbesetzten Saal ein Freundschaftstreffen, das es in sich hatte. Bei viel Gesang, sowohl deutsch als auch dänisch, Schunkeln, Vorträgen der Plattfoöt und... und ... und ... war schnell eine tolle Stimmung erreicht. Der Abend wird allen lange in Erinnerung bleiben.

Wiederum das Stadtfest der Stadt Borken bildete den Rahmen für ein Chortreffen im Jahre 2007, wie es dies bis dahin in Borken noch nicht gegeben hatte. Der ursprünglichen Idee von Vertretern der „Höing-Foundation" folgend, möglichst viele Chöre aus der Stadt Borken mit Chören aus unseren Partnerstädten Albertslund, Bolkow, Grabow, Möllndal und Whitstable zu einem Chortreffen zusammenzubringen, war unter Federführung der Stadt und dem Leiter der Musikschule ein „Wochenendprogramm" zusammengestellt worden, bei dem dem Publikum an verschiedenen Stellen in der Stadt Chormusik unterschiedlichster Richtungen geboten wurde. Das Hauptaugenmerk unseres Chores an diesem Wochenende lag sicherlich auf der Betreuung unseres Gast- und Partnerchores aus Albertslund, dem Albertslund Köret. Die Sängerinnen und Sänger dieses Chores besuchten die Stadt Borken nun schon zum dritten Mal und dies stets auch als Gäste der Sängervereinigung. Bereits am Freitagabend nach ihrer Ankunft und Unterbringung war für die Gäste das Pfarrheim St. Josef hergerichtet. Alle waren zum gemeinsamen Essen und anschließend zusammen mit den Sängern unseres Chores zum gemeinsamen gemütlichen Beisammensein eingeladen. Den Höhepunkt des Chorwochenendes bildete am Sonntag die gemeinsam von allen Chören, d.h. von etwa 500 Sängerinnen und Sängern gesungene Eurovisionsmelodie. Unter dem Dirigat von Robert Kemper und unter Begleitung einer Bläsergruppe war es ein eindrucksvoller Klangkörper, dessen Vortrag bei manchem für Gänsehaut sorgte.


» Generalversammlung am 07.01.2012 >>>Bilder!

Traditionsgemäß treffen sich die Sangesfreunde der Sängervereinigung 1925 Borken e.V. am ersten Samstagabend eines Jahres, um das abgelaufene Jahr mit all seinen Höhen und Tiefen den Verein betreffend Revuepassieren zu lassen, um etwas zu den Vereinsfinanzen zu erfahren, um Wichtiges zu besprechen, um Jubilare zu ehren, um Wahlen durchzuführen und und und. Dieses Ereignis, nämlich die Generalversammlung, fand in diesem Jahr am Samstag, 07. Januar 2012, statt. Nach der sich schon zum Brauch entwickelten Gottesdienstgestaltung in St. Remigius vor der Versammlung war der Chor gegen 19.00 Uhr mit 80 Sängern in erfreulicher Anzahl im Vereinslokal, dem Hotel Lindenhof, erschienen. Vom Vereinsvorstand gut vorbereitet konnten die Punkte der Tagesordnung, wie Jahres-, Kassen- und Kassenprüfungsbericht zügig „abgearbeitet“ werden. Etwas ausführlicher und informativer gestalteten sich die Vorausschauen auf die vielfältigen Aktivitäten, die den Chor in 2012 erwarten. Besondere Erwähnung sollen an dieser Stelle die Jubiläen finden, zu denen der Chor einigen Sangesfreunden gratulieren konnte:

Theo Rottbeck (20 Jahre Sänger)
Willi Bußkönning (25 Jahre Sänger)
Ewald Klümper (30 Jahre Sänger)
Klaus Meermann (30 Jahre Sänger)
Josef Rehmann (40 Jahre Sänger)
Werner Ebbing (60 Jahre Sänger(
Werner Rehms (60 Jahre Sänger)
Peter Dieler, Alfred Kortstegge, Georg Stegger (jeweils 10 Jahre aktive Vorstandsarbeit)

Bereits gegen 21.45 Uhr konnte der Vorsitzende des Chores, Friedhelm Eberz, die diesjährige Sitzung mit einem Dank an alle Teilnehmer beenden.


» Herbstkonzert am 18.09.2011 - zu den Bildern!

Orchestermusik aus der technischen Retorte zusammen mit klassischem Chorgesang – passt das zusammen? Und ob! Bewiesen haben das die Sänger der Sängervereinigung 1925 Borken e.V. unter der Leitung ihres Dirigenten Robert Kemper bei ihrem Herbstkonzert unter dem Titel „Spiel mir eine alte Melodie“. Der Chor präsentierte dabei „unvergessene Schlager und volkstümliche Lieder im Zeitraffer der vergangenen 75 Jahre“ (Zitat aus dem Konzertprogramm). Die Chorstimmen wurden dieses Mal nicht, wie sonst üblich, begleitet von herkömmlichen Instrumenten, sondern von den Klängen elektronisch erzeugter Musik. Die zu den einzelnen Chorstücken gehörenden Musikbegleitungen waren zuvor vom Chorleiter erstellt und über eine digitale Schnittstelle elektronisch (PC) gespeichert worden. Beides musste dann noch in einen sogenannten Einklang gebracht werden. Dies war dann Gegenstand der vorangegangenen Probenarbeit. Gab es anfänglich noch viele Skeptiker, als Robert Kemper dieses Projekt vorstellte, wurden diese beim Konzert eines besseren belehrt. Die Begeisterung des Publikums im mit ca. 600 Gästen ausverkauften Vennehof war ein eindeutiger Beweis hierfür.

Das Konzert selbst gestaltete sich dann als ein Selbstläufer. Angeregt von den fast ausnahmslos bekannten Schlagern, um nicht zu sagen Ohrwürmern, gingen die Zuhörer begeistert mitsingend, schunkelnd und klatschend mit. Heinz Eming als Moderator des bei Kaffee und Kuchen kurzweiligen Nachmittags entführte die Gäste mit gewohnt humorvollen Erläuterungen in die einzelnen Zeitepochen. Dabei gab es nicht nur etwas zu hören! An einer Leinwand konnten die –in diesem Fall- Zuschauer bildliche Raritäten bewundern – ob es nun der legendäre VW-Käfer, die BMW-Isetta, die Zigaretten „Overstolz“ und „Eckstein“ oder auch bekannter Persönlichkeiten dieser Zeit waren – die Gäste waren verzückt.

Unterhalten wurden die Gäste an diesem Nachmittag nicht ausschließlich vom Gesamtchor. Viele Solisten, insbesondere aus den eigenen Reihen, bereicherten mit ihren Vorträgen das Programm. Robert Kemper, Solist und musikalischer Gesamtleiter des Konzertes, Heinz Kemper, Hubert Mäsing, Paul Gabriel aus dem Chor und Margret Stegger als „mittelbares“ Chormitglied (Ehefrau des Sängers Georg Stegger) hatten maßgeblichen Anteil am Erfolg dieses Nachmittags.

Das, wie die Borkener Zeitung es schrieb, nostalgisch-heitere Programm gestalteten außerdem die beiden Gruppen „Fifty-Fifties“ und „Hüfings“ mit. Das Schlagerensemble (Quartett) "Die Fifty Fifties!" zelebriert nach eigener Aussage auf ihrer Homepage die Musik der 50er Jahre mit Witz und Leidenschaft. Gewürzt mit einer Prise Selbstironie und herzerweichend kitschig entführten "Die Fifty Fifties!" mit ihrem Repertoire das Publikum in eine Welt der Nostalgie. Gleiches galt für die „Hüfings“, eine Gitarrenband aus Bocholt. Mit alten E-Gitarren-Stücken passten sie sich nahtlos ein und rundeten das Programm an diesem Nachmittag ab.

Zusammenfassend war es, für die Sängervereinigung wieder einmal, ein hervorragender Konzertnachmittag, der sich auch erneut als Publikumsmagnet erwies.

Die gesamte Programmpalette ist dem Abdruck des Konzertprogramms zu entnehmen –in der Titelzeile anklicken!-


» Biwak der Sängervereinigung Borken 2011 - Bilder vom Fest

Das Sommerfest der Sängervereinigung, in Vereinskreisen auch Biwak genannt, fand in diesem Jahr am Samstag, 13. August statt. Bei noch gutem Wetter führte Sangesfreund Helmut Adam die Sängerfamilie mit dem Rad zum Biwak an die Alte Heidener Landstraße. Dazu traf man sich um 14:00 Uhr am Vereinslokal Lindenhof. In diesem Jahr hatten die Sänger des 1. Basses die Organisation des Festes übernommen. Als die Sänger um 16:00 Uhr am Zielort eintrafen, waren die Tische bereits von Heike Peters dekoriert und gedeckt, der war Saal geschmückt, Kaffee und Kuchen standen bereit. Zwei Transparente, gestaltet von den Vereinsmalkünstlern Adolf Leipholz und Hans Vrenegor, signalisierten den Ankommenden, dass sie am Ort des Biwaks angekommen waren. Das Willkommenslied, nach der bekannten Melodie „Bella Italia“, war eine Aufforderung an die Gäste, sich von den Sangesfreunden des 1. Basses verwöhnen zu lassen und miteinander fröhlich zu sein. Das Lied wurde mit viel Beifall bedacht, erinnerte es doch an die Sängerfahrt zum Lago Maggiore. Nachdem Kaffee und Kuchen gemundet hatten, vertrieb sich die Gesellschaft die Zeit Scheibenschießen und anderen unterhaltsamen Spielen. Mit den meisten Punkten bei den Wettbewerben der Herren wurde Alfons Bußkönning Schützenkönig. Bei den Damen machte Margret Thesing das Rennen und wurde Königin.

Nachdem man ihnen die Insignien ihrer Würde feierlich überreicht hatte, nahm das Königspaar die Parade ab. Sangesfreund Karl-Heinz Stegger, Oberst der Nachbarschaft Heidener Straße / Busskönning-Hook, sorgte für einen zünftigen Ablauf.

Dann war es an der Zeit, sich mit Grillspezialitäten zu stärken. Anschließend lud der 1. Bass die Sängerfamilie mit einem extra verfassten Lied ein, am Lagerfeuer Platz zu nehmen, um dort mit viel Gesang den Abend ausklingen zu lassen. Der Wettergott war an diesem Tag zwar etwas launisch, aber die Sängerschar vertrieb die gelegentlichen Regenschauer mit Singen und guter Laune. Musikalische Unterstützung gaben Heinz Verhoeven, Dieter Rudolf, Hans Vrenegor, Paul Gabriel und Karl Goldkuhle.


» Chorfahrt zum Lago Maggiore (5.-9.Mai '11) -> einige Fotos

„Lasst uns träumen am Lago Maggiore …“ – dieser einst von Rudi Schuricke gesungene Schlager könnte das Motto der diesjährigen Chorreise der Sängervereinigung 1925 Borken e.V. zum zweitgrößten der italienischen Seen gewesen sein. Wenngleich es während der 5-tägigen Reise nicht beim Träumen blieb, sondern den mitreisenden Sängern mit ihren Partnerinnen über ein abwechslungsreiches Programm der traumhaft schöne See und seine Umgebung ein Stückchen näher gebracht wurde. Schon fast zum Pflichtprogramm eines Besuchs des Lago Maggiore gehört eine Besichtigung der Borromäischen Inseln, insbesondere der als Gesamtkunstwerk anzusehenden Isola Bella mit seinem prunkvollen Palast und den prachtvollen Gartenanlagen. Ebenso reizvoll ist eine Fahrt mit der Centovallibahn, die über eine sehr romantische Strecke durch viele Tunnel und über unzählige Brücken die Städte Domodossola auf italienischer Seite mit Locarno auf der schweizerischen Seite verbindet. Zurück zum Ausgangspunkt gelangt man über eine fast dreistündige Schiffsfahrt über den Lago, die einen unvergesslichen Eindruck der Landschaft von der Seeseite aus vermittelt. Nicht weniger beeindruckend ist der Orta-See mit dem namensgleichen Ort Orta, der in seiner Ursprünglichkeit weitestgehend erhalten geblieben ist. All das gehörte zum einzigartigen Reiseprogramm während der Tage am Lago Maggiore. Natürlich sollte zu einer Chorreise auch ein Chorauftritt gehören. Am Sonntag gestalteten die Sänger daher einen Gottesdienst in der Kirche Madonna di Campagna in Verbania. Alle Reiseteilnehmer werden sicherlich noch lange an diese abwechslungsreiche Reise in eine traumhafte Gegend zurückdenken.


» MGV Helau“ – Sängerkarneval am 26.02.2011 -> einige Bilder!

Am Samstag vor Karneval ist Sängerkarneval! So auch im Jahre 2011. Viele Gäste konnten an diesem Abend im karnevalistisch geschmückten Saal des Hotels Lindenhof ein Programm genießen, das sich zu verstecken brauchte. Die närrischen Akteure, allesamt aus den eigenen Reihen stammend, hatten viel zu bieten an diesem Abend. Ob Büttenreden, ob Tänze, ob Liedvorträge oder anderes – das Publikum war begeistert. Die Närrinnen und Narren im Saal ließen sich schnell von den Akteuren anstecken. Sie lachten herzlich und sie sangen und schunkelten feurig mit. Die Akteure seien an dieser Stelle nur namentlich aufgeführt. Das zu beschreiben, womit sie das Publikum auf ihre Seite zogen, würde an dieser Stelle zu weit führen. Hans Leuger, als Conferencier konnte an diesem Abend zu dem fast dreieinhalbstündigen Programm begrüßen die Tanzgarde des St.-Johanni-Bürgerschützenvereins, Heinz Eming in der Bütt als den „Kranken“, das Gesangsduo „Ma Ma“ mit Manfred Bussmann und Margret Stegger, Horst Peter als den „Plötschkopp“ (Bütt) und als Roberto Blanko , die Hafenbarpiraten als Märchenerzähler („Aschenputtel“) und als die drei Hafenbartenöre, die „Hupfdohlen“ mit ihrer Tanzeinlage (Holland-Rap) und der Playback-Show mit Liedern der 60ger Jahre, Bärbel und Peter Spittka als „Besserwisser“ in der Bütt, „de Plattfööt“ mit ihren plattdeutschen Liedern. Den Bildern ist ein wenig die Stimmung zu entnehmen, die an diesem Abend den Saal den Hotel Lindenhof auf den Kopf stellte.


» 17. Neujahrskonzert am 15.01.11 - hier ein Bilderquerschnitt

Mit einer annähernd vollbesetzten Stadthalle, fast 700 Gäste waren der Einladung der Sänger¬vereinigung gefolgt, wurden die Sangesfreunde des gastgebenden Chores für die bis zuletzt mühevolle Probenarbeit für das diesjährige Neujahrskonzert entschädigt. Auch das 17. Konzert seiner Art war nämlich wiederum ein voller Erfolg, nicht nur für die Sängervereini¬gung. Von Beginn der Konzertreihe an dabei trug auch beim diesjährigen Konzert das Borke¬ner Blasorchester maßgeblich zu diesem Erfolg bei. Die Reihe der Akteure beim diesjährigen Konzert lässt sich fortsetzen über Heinz Potztal, Bariton von den Städtischen Bühnen Essen, Veronika Maksimovas als Pianistin und auch alle Solosänger aus den Reihen der Sängerver¬einigung (Karl Gerritzmann, Hans Lehmschlöter, Friedhelm Söhngen). Alle gemeinsam prä¬sentierten und gestalteten auch in diesem Jahr wieder ein abwechslungsreiches und schwung¬volles Neujahrskonzert, das das Publikum in seinen Bann zog. Der künstlerische Leiter und gleichzeitig auch Moderator dieses Konzertnachmittages, Musikdirektor FDB Robert Kemper, übernahm nach den Eröffnungs- und Begrüßungsworten des 1. Vorsitzenden der gastgebenden Sängervereinigung, Friedhelm Eberz, die Führung durchs Programm. Er hatte, wie sich im Verlauf herausstellen sollte, eine breite Palette musikalischen Könnens anzubie¬ten. Der Chor, das Orchester, die Solisten – jeder in seinem Metier - leistete Hervorragendes an diesem Nachmittag. Das Blasorchester eröffnete den musikalischen Nachmittag mit der „Königsfanfare“. Für das weitere Programm hatten die Verantwortlichen des Orchesters dann sowohl Traditionelles, wie den „Hohenfriedberger“ als auch aktuellere Kompositionen, wie Medleys aus bekannten Kinofilmen („Titanic“, „Polarexpress“), irische Stücke („Kilkenny-Rapsodie“) ausgesucht. Besondere Erwähnung finden sollte an dieser Stelle, dass der Leiter des Orchesters, Markus Wellermann, in einer gesonderten Moderation darauf hinwies, dass einige langjährige Orchestermitglieder und auch Leistungsträger in diesem Jahr zum letzten Mal bei einem Konzert mitwirken würden. Diesen Musikern widmete er ein filigranes Trompeten¬solo der besonderen Art zum eben bereits erwähnten „Hohenfriedberger“ (zusammen gespielt mit Heiner Niehaves). Die Sängervereinigung begann ihren musikalischen Part bei diesem Konzert traditionell mit einem geistlichen Stück, „Alta trinita beata“, einem Gesangstück aus dem 15. Jahrhundert. Wenn es auch klassisch mit dem „Menuett“ aus der Oper Don Juan weiterging, bot der Chor den Zuhörern im Saal im weiteren Verlauf des Konzerts auch aktu¬ellere, frisch vorgetragene Chormusik, wie zum Beispiel „Meine Heimat“, „Wenn die Glocken hell erklingen“, „Syahamba“ und „Glory Halleluja“. Hatten sich kurz vor dem Konzert bei den Proben noch einige musikalische, zum Teil auch höher liegende Hürden ergeben und einige Sonderproben erforderlich gemacht, wurden diese beim Konzert vom insgesamt sehr konzentriert arbeitenden Chor mit Bravour genommen. Mit der vom Chorleiter im Vorfeld immer wieder geforderten Professionalität wurden die Chorwerke vorgetragen. Ein besonderer Dank gilt an dieser Stelle den drei Solisten aus dem Chor, Karl Gerritzmann („Handwerkers Abendgebet“), Hans Lehmschlöter und Friedhelm Söhngen (gemeinsam: „Slowenischer Weinstrauß“ und F. Söhngen allein „Glory halleluja“). Schlussendlich darf auch die Leistung des Gast-Baritons Heinz Potztal nicht vergessen werden. Zusammen mit dem Chor bei den Stücken „Hörst du, wie die Brunnen rauschen“, „Schöne Taiga, weites Land“ und dem Lied zum Finale „Doswidanja“ wurde seine Stimmqualität mehr als deutlich. Das Publikum endgültig auf seine Seite zog er am Ende bei seiner Zugabe mit dem Lied des Milchmanns Tevje „Wenn ich einmal reich wär...“ aus dem Musical Anatevka. Bei diesem Solostück wurde er am Flügel begleitet von Veronika Maksimovas. Sowohl bei den Neu¬jahrskonzerten der letzten Jahre als auch bei vielen anderen Anlässen ist Veronika Maksimovas stetige Begleiterin des Chores am Klavier oder am Flügel.

Nach mehr als zwei Stunden abwechslungsreicher musikalischer Unterhaltung ging das dies¬jährige Neujahrskonzert erfolgreich zu Ende, abgeschlossen von zwei Zugaben: dem oben bereits erwähnten Solo von Heinz Potztal sowie dem Tanz im Slow-Rock-Rhytmus „Tanz unter Sternen“, gemeinsam vorgetragen vom Chor, vom Orchester und vom Trompetensolis¬ten Markus Wellermann.


» Generalversammlung am 08.01.2011->>einige Bilder!

Am 8. Januar trafen sich die Mitglieder der Sängervereinigung Borken zur Generalversammlung. Vorab gestaltete der Chor die Messe in der St. Remigius-Kirche. Nach dem Gottesdienst begrüßte der erste Vorsitzende Friedhelm Eberz 80 Sänger im Lindenhof in Borken. Er erinnerte in seiner Begrüßungsansprache an die besonderen Ereignisse des vergangenen Jahres, wie das Neujahrskonzert, Festakt anlässlich der Übereichung der Zelterplakette durch den Bundespräsidenten Horst Köhler, Ausstellungen im Lindenhof und Vennehof über die 150jährige Vereinsgeschichte, die Teilnahme am "Sing day of song" auf Schalke. Besondere Erwähnung fand das Jubiläum des Dirigenten Robert Kemper, der in diesem Jahr den Chor 20 Jahre leitet. Er würdigte die Leistungen und Verdienste des Dirigenten und bedankte sich mit einem Präsent und den Worten: Deine hervorragende Arbeit und Deine herzliche menschliche Art mit uns umzugehen, sind nicht zu ersetzen. Nach den Genesungswünschen für die erkrankten Chormitglieder, dem Gedenken an die verstorbenen Sänger und der Bekanntgabe der Tagesordnung übernahm der 2. Vorsitzende Walter Schäpers die Ehrung der Jubilare. 10 Jahre im Verein sind Friedhelm Eberz, Josef Kass und Josef Schäpers. Georg Weichering singt seit 25 Jahren im Chor. 30 Jahre singen Hubert Schulze Lammers und Georg Siemen. 50 Jahre ist Ernst Brecklinghaus aktiver Sänger in der Sängervereinigung. Es folgten das Verlesen des Jahresprotokolls sowie die Darlegung der Kassenlage. Hans Leuger als Kassenwart übernahm dabei neben seinem Part auch die Aufgabe des Schriftführers Helmut Goßling, der an diesem Abend verhindert war. Friedhelm Eberz, Robert Kemper und Reiseleiter Peter Dieler informierten den Chor über die geplanten Aktivitäten im neuen Jahr, unter anderem über das 17. Neujahrskonzert, di Konzertreise zum Lago Maggiore und das geplante Herbstkonzert unter dem Titel "Golden Oldies". Robert Kemper machte die Sänger darauf aufmerksam, dass im Jahre 2010 alle musikalischen Vorhaben und gesetzten Ziele erfüllt und erreicht wurden. Da keine Vorstandswahlen anlagen und der Punkt Verschiedenes schnell abgehandelt wurde, endete die harmonische Versammlung um 21:35 Uhr mit einem gemeinsamen Lied, in dem "All die schönen Jahre, all die schöne Zeit" besungen wurde.


» Ausstellung im Einkaufszentrum „Vennehof“ -> Bilder

Angesichts der vielen Ehrungen in den vergangenen Jahren, zuletzt die vom Bundespräsidenten verliehene Zelterplakette, waren für die Sängervereinigung Anlass, sich im Rahmen einer Ausstellung im Borkener Einkaufszentrum „Vennehof“ zu präsentieren. Eine Arbeitsgruppe um Heinz Eming und Willy Huvers stellte Exponate zusammen, um dem breiten Publikum die Geschichte des Chores und das aktuelle Wirken näherzubringen. Das große Interesse der Vennehof-Besucher bestätigte dem Chor die vorhandene Popularität in der Heimatstadt.


» Chor-Biwak am 07.08.2010 -->> hier zu den Fotos!

„Ihr seid heute mit dem Rad’l losgefahr’n aus Borkens Stadt’l her zu uns auf’s Land hier...“ – so begann der musikalische Gruß, mit dem die Sänger des 2. Tenors die übrigen Sangesfreunde aus dem Chor mitsamt ihren Partnerinnen und Freunden nach ihrer Kurzradtour am Samstag auf einem Bauernhof in der näheren Umgebung willkommen hießen. Insgesamt mehr als hundert Teilnehmer hatten sich zum Sommerfest des Chores, auch als Biwak bezeichnet, eingefunden. Die „Festscheune“ war hierzu aufs allerfeinste vom Sangesfreund Adolf Leipholz dekoriert worden. Alle fühlten sich hier dann auch sichtlich wohl, als sie nach der Radtour mit ausreichend Kaffee und Kuchen verwöhnt wurden. Nach ausreichender Zeit für‘s „Ausruhen“, Stärken und die eine oder andere Unterhaltung sollten die Teilnehmer dann nach dem Radfahren wiederum selbst aktiv werden. Von den Sangesfreunden des 2. Tenors vorbereitet, konnte, wer wollte, seine Treffsicherheit beim Scheibenschießen, seine Geschicklichkeit beim „Hufeisen-Zielwerfen“ oder seine sportliche Fitness beim Torwandschießen unter Beweis stellen. Natürlich wurden alle bei ihren Aktivitäten stets mit ausreichender Stärkung versorgt. Die Wettbewerbssieger, Heinrich Borchers beim Hufweisenwerfen und Wolfgang Culmsee beim Torwandschießen, erhielten für ihre Leistungen entsprechende Präsente. Die besten Schützen beim Scheibenschießen erhielten anschließend die Würde eines Schützenkönigs bzw. einer Schützenkönigin. Bei einem dem Ereignis angemessenen „Zeremoniell“ proklamierte Josef Kass als kurzzeitiger „Kommandant“ der gesamten Schützenriege Alfons Kemper und Marie-Luise Bußkönning als die neuen würdigen Majestäten. In exakter zeitlicher Abstimmung hatten zwischenzeitlich die „Griller“ ihre Arbeit aufgenommen, um die abendliche Verpflegung der Sängerfamilie sicherzustellen. Bis dahin war auch noch Gelegenheit, wie es sich für einen Chor gehört, das eine oder andere Liedchen zu schmettern. Gut gestärkt konnte alle den Nachmittag und Abend dann beim Lagerfeuer ausklingen lassen. Begleitet von Willy Wigger mit seinem Akkordeon, Paul Gabriel und Hans Vrenegor mit ihren Mundharmonikas und kräftig angestimmt durch Robert Kemper kam dabei echtes Lager-Gefühl auf. Entsprechend lang dauerte es, bis das letzte Holz verbrannt und die letzten Liedern gesungen waren. Zusammenfassend war es wiedermal ein Biwak oder besser „Chorfamilienfest“, bei dem die Freude an Gesang und Geselligkeit bei allen zu spüren war. Auf ein Neues im nächsten Jahr, auf das sich die Sangesfreunde des 1. Basses als Ausrichter schon freuen dürften.


» Chorfahrt nach Bochum -> einige Bilder!

Drei Jahre ist es bereits her, seit es den genannten Chor aus Bochum im Rahmen seines Chorausfluges ins Westmünsterland, genauer nach Borken-Gemen, verschlug. In diesem Zusammenhang kam es auch zu einem Treffen zwischen der Sängervereinigung und der MGV Einigkeit, bei dem viel gesprochen und vor allem gesungen wurde. Am Ende waren sich die Verantwortlichen einig, dass man zu gegebener Zeit seitens der Sänger aus Borken einen Gegenbesuch in Bochum machen werde. In diesem Jahr war es dann soweit.

Los ging es am Samstag, 19.06.2010. Über Lavesum, wo alle sich bei einem guten Frühstück für den weiteren Tag stärken konnten, erreichten der Chor gegen 10.oo Uhr die Propsteikirche St. Peter und Paul, die älteste Kirche Bochums. Nach einer Führung mit vielen Informationen über die Kirche und deren Geschichte hatten unsere Gastgeber im Vereinslokal der Schrebergartenfreunde Bochum-Riemke für ein deftiges Mittagessen gesorgt.

Der Wettergott meinte es gut mit den Reisenden an diesem Wochenende. Während es zwischendurch immer mal wieder regnete, hielt er seine Schleusen bei unseren „Außenaufenthalten“ stets geschlossen. So gelangte die Gruppe dann bei ihrem anschließenden Spaziergang trockenen Fußes auf den Tippelsberg. Laut "Bochumer Sagen" entstand der Tippelsberg dadurch, dass der Riese Tipulus während einer langen Reise Rast machte und sich Lehmklumpen aus dem Schuh schüttelte. Diese türmten sich dann zum heutigen Berg auf. Tatsächlich ist der Tippelsberg eine der höchsten Erhebungen Bochums, die durch die Aufschüttung nicht zuletzt des Abraums aus dem städtischen U-Bahnbau entstand.

Nächstes Ziel der von den Gastgebern geführten Sängergruppe aus Borken war nach dem „Abstieg“ und einem kurzen Einchecken im Hotel der Kemnader See. Dieser in den Jahren 1976 bis 1979 erbaute und aufgestaute See liegt im Städte-Dreieck Bochum, Witten und Hattingen. Bei einer rund einstündigen Bootsfahrt sorgten alle mit kräftigem Gesang für entsprechende, in dieser Form auf dem Schiff wahrscheinlich selten vorkommende Unterhaltung.

Vom Anleger war es nur noch ein kurzer Fußmarsch zu einem nahegelegenen Landgasthof. Hier hatte man die Festscheune für uns reserviert. Die gediegene Atmosphäre schaffte den Rahmen für einen stimmungsvollen Abend. Zu uns gesellten sich gleich zu Beginn die Sänger des gastgebenden Chores MGV „Einigkeit“. Nach einem äußerst üppigen und abwechslungsreichen Buffet entwickelte sich schnell eine Stimmung, wie sie besser nicht hätte sein können.

Die musikalische Begleitung übernahm in, wie sollte es anders sein, gewohnt hervorragender Weise unsere „Instrumentalgruppe“ mit Dieter Rudolf (steirische Harmonika), Hubert Mäsing und Willy Wigger ( Akkordeon) und Hans Vrenegor und Udo Werner (Mundharmonika).

Natürlich viel Gesang, viele „Fachsimpeleien“, viel Lachen und Spaß ließen die nächsten Stunden bis gegen Mitternacht wie im Flug vergehen.

Als erstes stand nach dem Frühstück am nächsten Tag der Besuch des Deutschen Bergwerkmuseums auf dem Programm.

Den Abschluss der Chorfahrt bildete nach dem Museumsbesuch eine Einladung in die Probenräume des MGV „Einigkeit“. Die Sangesfreunde aus Bochum überraschten die „Reisenden“ aus Borken mit einer unnachahmlichen Gastfreundschaft. Umfangreich bewirtet mit Getränken und deftiger Gulaschsuppe entwickelte sich schnell ein stimmungsvolles Miteinander, bei dem selbstverständlich das Singen höchste Priorität hatte.

Als Friedhelm Eberz sich bei der Verabschiedung für die vielen Mühen bedankte, fehlte am Ende nicht die verdiente Gegeneinladung nach Borken. So äußerte am Ende der Vorsitzende der Bochumer Sänger die Hoffnung, dass es nicht bei den beiden Treffen bleiben, sondern sich eine Chorfreundschaft weiter entwickeln möge.


» Verleihung der „Zelter-Plakette“ - Fotos hier!

In diesem Jahre erhielt die Sängervereinigung 1925 Borken e.V. vom Bundespräsidenten Horst Köhler die „Zelter-Plakette“ verliehen.

Die Zelter-Plakette wurde am 7. August 1956 vom seinerzeitigen Bundespräsidenten Theodor Heuss als staatliche Auszeichnung gestiftet. Sie gilt als Auszeichnung für Chorvereinigungen, die sich in langjährigem Wirken besondere Verdienste um die Pflege der Chormusik und des deutschen Volksliedes und damit um die Förderung des kulturellen Lebens erworben haben. Sie wird durch den Bundespräsidenten aus Anlass des 100-jährigen Bestehens einer Chorvereinigung verliehen.

Den erforderlichen Nachweis, dass sich der Chor in ernster und erfolgreicher musikalischer Arbeit der Pflege des Chorgesanges gewidmet und im Rahmen der örtlich gegebenen Verhältnisse künstlerische oder volksbildende Verdienste erworben hat, konnte die Sängervereinigung ausreichend begründet führen. Einzelheiten sind der Chorvita und besonderen Chroniken zu entnehmen. An dieser Stelle die Daten zu wiederholen, würde den Rahmen dieses Berichtes sprengen.

Nur soviel:
Im Jahre 1860 bereits, also vor 150 Jahren, wurde der erste Männerchor der Stadt Borken, der „Borkener Männergesangverein“ ins Leben gerufen. Dieser Chor löste sich unter anderem auch wegen der Wirrnisse des Ersten Weltkrieges auf und stieß zu dem neuen Borkener Männerchor – zu der 1925 gegründeten Sängervereinigung Borken. Weil nach Satzung des Chorverbandes bei einem Chorzusammenschluss auf das Gründungsjahr des ältesten Chores zugegriffen wird, kann die Sängervereinigung Borken folgerichtig in diesem Jahr auf ihr 150. Vereinsjahr blicken.

Und so wurde dann am Sonntag, den 30. Mai 2010 in der Stadthalle in Werl dem 1. Vorsitzenden unseres Chores, Friedhelm Eberz und dem 2. Vorsitzenden Walter Schäpers die Zelterplakette nebst Urkunde in einer würdigen Veranstaltung vom Musikreferenten der Staatskanzlei NRW, Herrn Thomas Baehrens überreicht. 15 Chöre aus ganz Nordrhein-Westfalen wurden ausgezeichnet. Die Zelter- und Pro Musica-Plaketten seien keineswegs nur ein Honorar, wie der Vorsitzende des Chorverbandes NRW, Hermann Otto, in seinem Grußwort betonte, sondern Auszeichnungen, derer sich die Chöre verdient gemacht hätten. Entsprechend feierlich gestaltete sich der Festakt anlässlich der Verleihungszeremonie, zu der gut und gerne 600 Freunde hochklassiger Laienmusik in die Stadthalle kamen.

Eine solche Ehrung bzw. ein solches Ereignis ist es auf jeden Fall wert, auch in der Heimatstadt unseres Chores in einem angemessenen Rahmen gewürdigt zu werden. Zahlreiche geladene Gäste aus Politik, Kultur, dem Vereinswesen und und und füllten den Saal des Vereinslokals unseres Chores, dem Hotel Lindenhof am Sonntag, den 13. Juni 2010 eben aus diesem besonderen Anlass. Zuvor hatte der Chor einen Gottesdienst in der St.-Ludgerus-Kapelle in Borken-Hoxfeld mit gestaltet. Unterbrochen von Gesangseinlagen der Sängervereinigung übermittelten insbesondere Pfarrer Nikolaus Ottmann für die Propsteigemeinde St. Remigius, Johannes Röring (MdB), Frau Silke Sommers als stellvertr. Landrätin für den Kreis Borken, Bürgermeister Rolf Lührmann für die Stadt Borken, Ralf Pascher für den Chorverband Westmünsterland mit ihren jeweiligen Ansprachen die Glückwünsche. Den Festvortrag an diesem Morgen hielt unser Chorleiter, Musikdirektor FdB Robert Kemper. Mit den Abschlussworten des Chorvorsitzenden ging eine dem Anlass angemessene Veranstaltung zu ende. Dieser Bericht wäre nicht vollständig, wenn nicht die in mühevoller Kleinarbeit zusammengetragenen Fotos, Dokumente und anderen Relikte aus der langen Chorgeschichte erwähnt würden, die in ansprechender Form anschaulich den Gästen präsentiert wurden. Dem hierfür verantwortlichen Team gilt ein besonderer Dank.


» „Day of Song“ – Teilnahme am weltgrößten Chorkonzert – zu den Bildern

- „Gänsehauterlebnis am 04. und 05.06.2010

„Atemberaubend“; „Beeindruckend“; „Überwältigend“; „Gänsehautgefühl“; „pure Emotion“; „gigantische Freude und Begeisterung“ – das waren nur einige Kurzbeschreibungen von Sängern der Sängervereinigung, die allesamt beim sogenannten „Day of Song“ in der Veltins-Arena auf Schalke / Gelsenkirchen mitwirken durften. Insgesamt annähernd 60.000 Sängerinnen und Sänger stellten mit ihrer Teilnahme einen Rekord auf. Alle schmetterten sie mit roten Wangen deutsche Volkslieder, italienische Opern, Sinfonien von Beethoven und Hymnen von Grönemeyer.

In der Mitte der Arena, wo auf dem Spielfeld sonst Schalke 04 seine Heimspiele hat, hatten 8.000 Menschen ihren großen Auftritt. Es waren Chöre aus dem Revier und Gastchöre aus der Umgebung, zu denen auch die Sängervereinigung mit ihren fast 70 Sängern gehörte. Und so saßen in den Reihen neben Hobby-Sängern aus Bochum, Borken, Essen oder Dortmund auch Gäste aus Brandenburg, Polen oder Italien. Zuschauer, so die Aussage des leitenden Dirigenten, gab es an diesem Abend auf Schalke nicht. Alle sollten mitsingen.

Genau 48 Seiten dick war das Gesangsbuch für den Abend - das Liedgut meist altbekannt. Volkslieder, Opern, Popsongs. Hervorragend und einfühlsam vom musikalischen Leiter dieses Abends, dem amerikanischen Dirigenten Steven Sloane, geführt, entwickelte sich eine Stimmung der ganz besonderen Art. Der Großchor wurde – so darf man in diesem Zusammenhang durchaus sagen – unterstützt und ergänzt durch die ebenfalls begeisterten Solo-Künstler wie dem Vokalkünstler Bobby Mc Ferrin, der weltberühmten Mezzosopranistin Vesselina Kasarova und der A-Capella-Gruppe „WiseGuys“. Der Zigeunerchor aus der Verdi-Oper „Troubadour“, der Gefangenenchor aus Nabucco, Beethovens 9. Sinfonie, die Volkslieder „Kein schöner Land“, „der Lindenbaum“, der Kanon „Hejo, spann den Wagen an“ – alle Lieder wurden von allen mit großen Leidenschaft und Freude gesungen. Und diese Freude war förmlich zu spüren.

Als später am Abend die Arena wieder geräumt war, hörte man sie, die Sängerinnen und Sänger, draußen noch immer singen.

Keiner der Verantwortlichen in unserem Chor hatte im Entferntesten mit einer solchen Veranstaltung gerechnet, als man sich bereits ein Jahr zuvor um eine Mitwirkung als sogenannter Spielfeldchor beworben hatte. Als dann nach der Zusage die ersten schriftlichen Informationen mit den zunächst geplanten Chorwerken kamen, wurde die Verunsicherung noch größer. Diese legte sich angesichts der Tatsache, dass das Programm am Ende fast wöchentlich geändert wurde, auch bis zuletzt nicht. Auch nach der ersten gemeinsamen Probe mit anderen Chören in Essen wurde diese Skepsis auch bei unserem Chorleiter nicht kleiner. Umso größer war das Erstaunen, als der Chor zur ersten „Generalprobe“ am Freitag, 04.06.2010, nach Gelsenkirchen fuhr und hier von einer hervorragenden Organisation und Gastfreundschaft, einer ausgezeichneten Stimmung bei allen Teilnehmern überrascht wurde. Auch für das leibliche Wohl war in jeder Beziehung reichlich gesorgt.

Zusammenfassend: Dieses Ereignis bleibt allen in einer Erinnerung, die den Teilnehmern keiner mehr nehmen kann!